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Freenet kauft Klingeltöne aus Berlin

Frankfurt am Main - Die Mobilfunk- firma Freenet übernimmt für eine nicht genannte Summe den Klingelton-Anbieter Jesta Digital Group. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin hat rund 300 Mitarbeiter und arbeitet auch am Standort Los Angeles. Jesta nutzt unter anderem die Markenrechte von Jamba. Der von den Samwer-Brüdern gegründete Anbieter galt zeitweise als internationaler Marktführer für mobile Inhalte. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Freenet am Montagabend mit. Jesta biete unter anderem Klingel- und Freizeichentöne sowie Handy- Spiele an und betreibe eine eigene mobile Werbeplattform. „Mit Jesta Digital verbinden uns inzwischen über zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärte Freenet-Chef Christoph Vilanek. rtr



Verdi weitet Amazon-Streik aus

Berlin/Düsseldorf - Im Tarifstreit mit dem Versandhändler Amazon verschärft die Gewerkschaft Verdi die Gangart. Am Montag legten mehrere hundert Beschäftigte an drei Standorten die Arbeit nieder: in Bad Hersfeld, in Leipzig und zum ersten Mal in Graben bei Augsburg, wie Verdi mitteilte. Sie wollen zu Tarifen des Einzel- und Versandhandels beschäftigt werden. Für Amazon zählen die Verteilzentren hingegen zur Logistik. Am späten Nachmittag sollte zudem vor der Firmenzentrale in Seattle eine Solidaritätsaktion mit US-Gewerkschaften und einer Delegation aus Deutschland stattfinden. Darüber hinaus sollte an diesem Dienstag am Standort Werne protestiert werden. Amazon betonte, es habe keine Verzögerungen beim Versand gegeben. rtr

Chinas Umdenken bremst Kohle

London - Die weltweite Nachfrage nach Kohle dürfte sich in den kommenden Jahren spürbar abkühlen. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass der Verbrauch nicht mehr so stark zulegen wird wie in der Vergangenheit. Grund seien vor allem Chinas Reformen in der Energiepolitik, hieß es in einem Bericht der Industriestaaten-Einrichtung. Demnach wird die Kohle-Nachfrage bis 2018 jährlich im Schnitt nur noch um 2,3 Prozent wachsen. Zwischen 2007 und 2012 belief sich der Zuwachs im Durchschnitt noch auf 3,4 Prozent. rtr

Ergo hält Gewinnbeteiligung stabil

Düsseldorf - Die Ergo Lebensversicherung hält die Überschussbeteiligung für ihre Kunden stabil – im Gegensatz zu dem konzerneigenen Ableger Ergo Direkt. Die laufende Verzinsung aus Garantiezins und Überschüssen soll 2014 wie in diesem Jahr 3,2 Prozent betragen, wie die zum weltgrößten Rückversicherer Munich Re gehörende Ergo mitteilte. Für Verträge, die 2014 auslaufen, zahlt Ergo einschließlich Schlussüberschuss und Beteiligung an Bewertungsreserven eine Gesamtverzinsung von 3,55 Prozent. dpa

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