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Keine Einigung für Fleischindustrie



Hannover - Die Tarifverhandlungen für die 80 000 Beschäftigten der deutschen Fleischindustrie sind am Dienstag ohne Ergebnis geblieben. Zwar entsprachen die Arbeitgeber der Gewerkschaftsforderung nach einheitlichen Mindestlöhnen in Ost- und Westdeutschland, über deren Höhe konnte aber keine Einigkeit erzielt werden, teilten die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber mit. Die Arbeitgeber hatten ab Mitte 2014 einen Mindestlohn von acht Euro und ab Mitte 2015 von 8,50 Euro angeboten. Die NGG hatte aber die Möglichkeit weiterer Erhöhungen verankern wollen. dpa

Am häufigsten schmerzt der Rücken

HSH NORDBANK]Hamburg - Rückenschmerzen sorgen bei Arbeitnehmern für die meisten Ausfalltage. Seit 2005 sind die Fehlzeiten wegen Muskel- und Skeletterkrankungen um fast ein Drittel gestiegen, wie aus dem aktuellen BKK-Gesundheitsreport hervorgeht. Am zweithäufigsten fehlen Arbeitnehmer wegen psychischer Erkrankungen, gefolgt von Atemwegserkrankungen. Die BKK hat die Daten von insgesamt 4,8 Millionen Mitgliedern ausgewertet. Im vergangenen Jahr waren Muskel- und Skeletterkrankungen danach mit über einem Viertel der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit. /HSH NORDBANK]AFP

Roland Berger bleibt eigenständig

Frankfurt am Main - Die Unternehmensberatung Roland Berger wird sich nach monatelangen Verhandlungen mit Konkurrenten vermutlich gegen einen Verkauf entscheiden. Geschäftsführung und Aufsichtsrat wollen den rund 250 Partnern von Roland Berger auf einer Sitzung am Mittwoch vorschlagen, eigenständig zu bleiben, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Ob die Partner dieser Empfehlung folgen, sei allerdings schwer vorherzusehen. rtr

Daimler steigt bei Blacklane ein

Stuttgart - Der Autokonzern Daimler steigt bei dem Internet-Limousinenservice Blacklane ein. Die Sparte Daimler Mobility Services investiert einen zweistelligen Millionenbetrag und erhält dafür einen Anteil im zweistelligen Prozentbereich an dem Berliner Start-up, das über Internet oder Handy die Fahrdienste eines Chauffeurs vermittelt, teilte Daimler mit. Das Start-up ist in 130 Städten und 45 Ländern vertreten. Auch der Unternehmer Carsten Maschmeyer ist beteiligt. Tsp

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