NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Athen schützt Schuldner

Athen - Die griechische Regierung will ohne die Zustimmung der Troika zahlungsunfähige Besitzer kleinerer Immobilien vor Zwangsversteigerungen schützen. „Wir haben mit der Troika verhandelt. Wir konnten uns aber nicht voll und ganz einigen“, sagte der griechische Wirtschaftsminister Konstantinos Chatzidakis. Nach den Plänen Athens sollen zumindest diejenigen ihre Wohnung nicht verlieren, die Immobilien besitzen, deren Wert 200 000 Euro nicht übersteigt. dpa

Siemens darf Personalchef entlassen München - Siemens trennt sich von seinem Deutschland-Personalchef. Mit Walter Huber sei vor dem Arbeitsgericht München ein Vergleich geschlossen worden, wurde mitgeteilt. Zu den Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden. Damit sei der Fall abgeschlossen. Der Personalmanager war im Oktober von seinen Aufgaben freigestellt worden - im Zusammenhang mit der kräftigen Gehaltserhöhung für den bisherigen Betriebsratschef Lothar Adler, kurz bevor dieser die Altersgrenze erreicht hatte. rtr

China investiert mehr ins Ausland

Peking - Die chinesischen Auslandsinvestitionen haben in den ersten elf Monaten des Jahres einen deutlichen Sprung gemacht: Das Volumen von 80,2 Milliarden Dollar (58 Milliarden Euro) überstieg bereits den Gesamtbetrag aus dem Jahr 2012, wie das Handelsministerium in Peking bekannt gab. Die Investitionen in Russland erreichten das Achtfache des Vorjahresvolumens. Die Investitionen in den USA legten um 230 Prozent zu. AFP

EU ermittelt nicht mehr gegen Bahn

Brüssel - Die EU-Kommission hat ihr Verfahren gegen die Deutsche Bahn wegen der Benachteiligung von Wettbewerbern beim Verkauf von sogenanntem Bahnstrom eingestellt. Die EU akzeptiert nach Angaben vom Mittwoch die Zugeständnisse des Staatsunternehmens. Sie erleichterten es Wettbewerbern, ebenfalls in den Schienenmarkt einzusteigen. Die Bahn hatte im August zugesagt, ab 2014 ein neues System bei den Strompreisen für fünf Jahre einzuführen. rtr

BayernLB streicht 500 Stellen

Frankfurt am Main - Die BayernLB will im Rahmen eines Sparprogramms bis zu 500 Stellen streichen. In der Kernbank baut das Institut damit jeden sechsten Arbeitsplatz ab. Der Personalabbau sei jedoch unvermeidlich, um die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft der zweitgrößten deutschen Landesbank zu sichern, heißt es in einem Brief des Vorstandes an die Mitarbeiter. rtr

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