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Luxusmarkt: Amerika liegt vorn

München - Die weltweite Nachfrage nach Luxusgütern wie teurem Schmuck und edlen Uhren hat in diesem Jahr einen deutlichen Dämpfer bekommen. Neben den wirtschaftlichen Problemen in der Euro-Zone spielte dabei auch die Korruptionsbekämpfung in China eine Rolle, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Bain & Company ergab. Demnach dürften die weltweiten Luxusgüter-Umsätze 2013 nur noch um zwei Prozent auf 217 Milliarden Euro gestiegen sein, nach einem Plus von zehn Prozent im Vorjahr. Als wachstumsstärkste Luxusmärkte erwiesen sich Nord- und Südamerika, die China überholten. dpa

Millionenstrafe für Berliner Firma

Berlin - Weil Zimmermädchen und andere Servicekräfte nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn bekommen haben, muss ein Berliner Unternehmen 1,8 Millionen Euro zahlen. Das Hauptzollamt Berlin setzte ein Bußgeld von 100 000 Euro gegen die nicht näher genannte Firma fest, wie die Behörde mitteilte. Außerdem müsse die Firma die Summe von 1,7 Millionen Euro nachzahlen – die Differenz zwischen dem bezahlten Gehalt und dem vorgeschriebenen Mindestlohn für Reinigungskräfte. Nach den Zollermittlungen hatte das Unternehmen überwiegend Reinigungsleistungen in Hotels erbracht und dafür die tarifvertraglich vorgeschriebenen Mindestlöhne zwischen 7,87 Euro und 8,15 Euro pro Stunde nicht gezahlt. Der Bescheid sei noch nicht rechtskräftig, hieß es. dpa

LBBW soll Fiskus geprellt haben

Stuttgart - Auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) könnte Millionengeschäfte mit Aktien zulasten des Fiskus gemacht haben. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ und der Südwestrundfunk berichteten, könnten dem Staat wegen einer Gesetzeslücke mehr als 100 Millionen Euro entgangen sein. Es gehe dabei um Steuern für umstrittene Geschäfte, die rund um Dividendenstichtage doppelt oder mehrfach zurückerstattet worden seien. Ein LBBW-Sprecher wollte sich zu der Höhe nicht äußern. Eine endgültige Klärung juristischer Zweifelsfragen durch den Bundesfinanzhof (BFH) steht noch aus. Auch die HSH Nordbank soll diese Steuerlücke genutzt haben und wird voraussichtlich 127 Millionen Euro an das Finanzamt nachzahlen. dpa

Bundesbank warnt vor Bitcoins

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bundesbank hat vor der Internetwährung Bitcoins gewarnt. „Bitcoins sind doch überhaupt keine Alternative zu unserem Geld. Sie sind als Zahlungsmittel ein absolutes Nischenprodukt“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann der „Wirtschaftswoche“. Das treibende Motiv hinter der derzeitigen Nachfrage nach Bitcoins scheine ihm eher die Hoffnung auf eine hohe Rendite zu sein. dpa

„Rotbäckchen“-Werbung verboten

Koblenz - Der Hersteller des „Rotbäckchen“-Safts darf ab sofort nicht mehr mit verschiedenen Gesundheitsversprechen auf dem Flaschenetikett werben. Die Aussagen „lernstark“ sowie „mit Eisen und Vitamin B-Komplex zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit“ seien wettbewerbswidrig, heißt es in dem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (Az. 9 U 405/13). Die Werbung verstoße gegen eine EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben bei Lebensmitteln, sagte ein Gerichtssprecher. dpa

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