NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Handel macht leichtes Umsatzplus

Berlin - Unmittelbar vor Weihnachten hat der deutsche Einzelhandel eine durchwachsene Zwischenbilanz gezogen. „Wir werden zwar voraussichtlich ein leichtes Umsatzplus machen, aber längst nicht alle Händler sind zufrieden“, sagte der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands HDE, Kai Falk, am Sonntag. Für die beiden verbleibenden Tage bis zum Fest erwarten die Einzelhändler aber nun volle Geschäfte. Der bisher verkaufsstärkste Tag in der Vorweihnachtszeit war nach Verbandsangaben der vierte Adventssamstag. dpa

Lebensmittel werden teurer

Berlin - Die Verbraucher in Deutschland müssen sich auch 2014 auf vergleichsweise hohe Lebensmittelpreise einstellen. „Wir erwarten, dass sich die Lebensmittelpreise insgesamt auf diesem hohen Niveau halten oder allenfalls moderat steigen“, sagte Wolfgang Adlwarth, Handelsexperte bei der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). „Preissenkungen sehen wir nur in Einzelfällen – zuletzt war dies etwa bei Kaffee zu beobachten.“ Die Fachleute sehen den Trend, dass Verbraucher immer häufiger bereit sind, qualitativ höherwertige Lebensmittel zu kaufen und dann auch mehr dafür zu bezahlen. dpa

Deutsche Bank geht auf Kritiker zu

Berlin/Frankfurt am Main - Im Streit um Agrarspekulationen geht die Deutsche Bank auf ihre Kritiker wie Foodwatch oder Oxfam zu. Die Bankchefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain kündigten in der „Süddeutschen Zeitung“ eine Konferenz für das kommende Jahr an, um mit ihnen über das Thema zu sprechen. „Es ist populär zu sagen, dass die Banken zum Hunger in der Welt beitragen. Aber das stimmt einfach nicht“, sagte Fitschen dem Blatt. Vielmehr helfe man Bauern in Schwellenländern überleben zu können, „weil sie mit festen Preisen für ihre Ernten rechnen können.“ dpa

Aserbaidschan kauft Gasversorger

Athen - Der staatliche Energiekonzern Socar aus Aserbaidschan übernimmt zwei Drittel des griechischen Gasversorgers Desfa. Socar zahlt dafür 400 Millionen Euro, wie der Chef des griechischen Privatisierungsfonds, Ioannis Emiris, nach der Unterzeichnung der Verträge im griechischen Rundfunk mitteilte. Der Verkauf ist mit der geplanten 3500 Kilometer langen Trans-Adria-Pipeline (TAP) verbunden. dpa

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