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Draghi beklagt sich über Deutsche

Hamburg / Berlin - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat sich in ungewohnt scharfer Form über Kritik aus Deutschland am Kurs der Notenbank beklagt. „Jedes Mal hieß es, ,Um Gottes willen, dieser Italiener zerstört Deutschland‘“, sagte Draghi dem „ Spiegel“ mit Blick auf Entscheidungen der Notenbank während der Euro-Krise. „Es gab diese perverse Angst, dass sich die Dinge zum Schlechten entwickeln, aber das Gegenteil ist passiert.“ Tatsächlich habe sich die Lage entspannt: Die Inflation sei niedrig, und die Unsicherheit habe sich verringert. Draghi hatte im Sommer 2012 auf dem Höhepunkt der Krise die Märkte beruhigt: „Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir – es wird ausreichen.“ dpa

EU-Pläne zur Bankenaufspaltung

München - Die EU will laut einem Zeitungsbericht Banken notfalls über die Aufsichtsbehörden zur Aufspaltung zwingen, um die Risiken für die Kunden zu verringern. Das gehe aus einem vorläufigen Entwurf der EU-Kommission zum sogenannten Trennbankengesetz vor, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert. Handelsgeschäfte, die nicht direkt die Kunden betreffen, könnten demnach ausgegliedert werden. Allerdings seien die Voraussetzungen so gefasst, dass Finanzinstitute die geplante Regelung leicht umgehen können. Die Entscheidung über eine Aufspaltung von Geldhäusern solle die Bankenaufsicht treffen, wenn sie die Bankgeschäfte als Gefahr für die Finanzstabilität einschätzt. Europaweit könnten 29 Banken betroffen sein. In Kraft treten würde das Gesetz erst 2020.dpa

Mehr Umsatz mit Feuerwerk

Nürnberg / Ratingen - Die Hersteller von Feuerwerk rechnen nach einem Umsatzschub 2012 für dieses Jahr erneut mit Zuwächsen. „Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir den Vorjahresumsatz von 124 Millionen Euro vielleicht noch steigern“, sagte der Chef des Verbands der pyrotechnischen Industrie, Klaus Gotzen. Im vorigen Jahr hatte die Branche zunächst mit einem stagnierenden Umsatz von 115 Millionen Euro gerechnet, dann aber ein Plus von knapp acht Prozent verzeichnet. Grund für die seit Jahren anhaltenden Zuwächse sind nach Gotzens Angaben die neuen Batterie- und Verbundfeuerwerke. „Die Unternehmen haben dadurch zusätzliche Kunden gewonnen.“ Die Batteriefeuerwerke hätten den Vorteil, dass mit einer Zündung gleichzeitig oder nacheinander mehrere Raketen abgeschossen würden. dpa

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