NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Rüstungsmanager in Athen verhaftet

Athen - In Griechenland ist im Zusammenhang mit einer Schmiergeldaffäre der frühere Repräsentant eines großen deutschen Rüstungskonzerns verhaftet worden. Wie die Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA am Montag meldete, handelt es sich um den Unternehmer Dimitris Papachristos, der um das Jahr 2000 für das Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann in Athen gearbeitet habe. Der wegen Bestechlichkeit angeklagte frühere Leiter des Direktorats für Rüstungsbeschaffungen, Antonis Kantas, hatte Papachristos letzte Woche in seiner Aussage namentlich genannt. Demnach soll Papachristos ihn mit 750 000 Euro für den Kauf von 24 Panzerhaubitzen geschmiert haben. dpa

Textilbranche streikt in Kambodscha

Phnom Penh - Im Streit um höhere Löhne sind in Kambodscha wegen Streiks und Fabrikschließungen fast alle Produktionsstätten geschlossen. 80 Prozent der Fabriken seien dicht und zwei Drittel der rund 600 000 Beschäftigten nicht am Arbeitsplatz, sagte Kong Athit von der Textilarbeitergewerkschaft am Montag. Einige Fabriken werden bereits seit vergangener Woche bestreikt. Die Beschäftigten verlangen mehr Geld. Gerade hat die Regierung den Mindestmonatslohn in der Branche von 80 auf 95 Dollar (70 Euro) erhöht, aber die Gewerkschaften fordern 160 Dollar. dpa

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