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Weniger Arbeitslose in Spanien

Madrid - Lichtblick am spanischen Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sei sie um 107 570 gefallen, berichtete das Arbeitsministerium am Freitag. Dies ist der stärkste Rückgang sei Juni 2013. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fiel die Arbeitslosenzahl im Dezember um 147 385 und damit so stark wie seit 1999 nicht mehr. Die Arbeitslosenzahl bleibt jedoch mit 4,7 Millionen sehr hoch. Spanien hatte im dritten Quartal 2013 erstmals seit Jahren wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum ausgewiesen. dpa

Rückschlag für Bayer

Leverkusen/Köln - Der Pharmahersteller Bayer hat bei einem seiner größten Hoffnungsträger, dem Augenmedikament Eylea, einen Rückschlag erlitten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sah bei einer Überprüfung der vom Konzern eingereichten Unterlagen keinen Beleg für einen Zusatznutzen des Medikaments bei der Behandlung eines Makulaödems gegenüber herkömmlichen Präparaten. Ein Makulaödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Auge, die zu Unschärfe im Gesichtsfeld führt. dpa

BAYER AG]Deutschland erkundet indische See

Berlin - Deutschland will am Boden des Indischen Ozeans nach Rohstoffen für die Hightech-Industrie suchen. Ende vergangenen Jahres beantragte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe bei der Internationalen Meeresbodenbehörde eine Lizenz zur Erkundung von Massivsulfiden auf dem Tiefseeboden, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Massivsulfide enthalten Metalle, die in vielen Hochtechnologiebereichen unverzichtbar sind. Bei dem Vorhaben handelt es sich um das zweite seiner Art. Schon 2006 hatte Deutschland eine Lizenz zur Erkundung von sogenannten Manganknollen am Boden des Pazifiks erworben. rtr

Krauss-Maffei prüft Vorwürfe

München - Der Panzerbauer Krauss- Maffei Wegmann (KMW) geht Korruptionsvorwürfen aus Griechenland nach. „Sofort nach den Presseveröffentlichungen der griechischen Vernehmungsprotokolle hat KMW externe, vom Unternehmen unabhängige Experten mit der Untersuchung der Aussagen beauftragt“, teilte das Familienunternehmen am Freitag mit. Zuvor hatte ein griechischer Regierungsbeamter erklärt, die Münchner hätten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leopard-Panzern Schmiergelder verteilen lassen. Die Rüstungsschmiede wies die Anschuldigung erneut zurück. „KMW hat weder Bestechungsgelder gezahlt noch zahlen lassen und verpflichtet stets alle Mitarbeiter und Geschäftspartner, sich strikt rechtmäßig zu verhalten.“ rtr

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