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Yellen zur Fed-Chefin gewählt

Washington - Fed-Vizechefin Janet Yellen ist mit einem historisch schwachen Wahlergebnis zur US-Notenbankpräsidentin gekürt worden. Nur 56 Senatoren der 100-köpfigen Parlamentskammer stimmten am Montag für die bekennende Anhängerin einer ultralockeren Geldpolitik. 26 Parlamentarier votierten gegen sie, während die übrigen Senatoren wegen der arktischen Kältewelle in weiten Teilen der USA nicht rechtzeitig zur Abstimmung gekommen waren. Ihr Vorgänger Ben Bernanke hatte mit 70 Ja-Stimmen vor vier Jahren das bis dahin schwächste Ergebnis eingefahren. Die 67-jährige Yellen ist die erste Frau an der Spitze der Fed in deren 100-jähriger Geschichte. rtr

Markt für Handys wächst langsamer

Berlin - Die Marktforschungsfirma Gartner erwartet, dass in diesem Jahr weltweit 2,5 Milliarden PCs, Notebooks, Tablets und Mobiltelefone verkauft werden. Dies entspricht einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demnach wird das Betriebssystem Android den Markt dominieren – mit weltweit mehr als einer Milliarde ausgelieferten Geräten 2014. Die Nachfrage nach Mobiltelefonen werde weiter steigen, jedoch etwas langsamer als bisher, sagen Gartner-Analysten. Die Zahl der verkauften Mobiltelefone werde um fünf Prozent auf 1,9 Milliarden steigen, die der Tablets um 47 Prozent auf 263 Millionen. Die Verkäufe von traditionellen PCs werde dagegen um sieben Prozent auf 278 Millionen Einheiten sinken. vis



Senkung des Garantiezinses erwartet

Frankfurt am Main - Der Garantiezins auf Lebensversicherungen wird 2014 aller Voraussicht nach erneut sinken. Die wichtigsten deutschen Versicherungsmathematiker sprachen sich am Dienstag dafür aus, den Garantiezins zum 1. Januar 2015 auf 1,25 von derzeit 1,75 Prozent zu kürzen, wie zwei mit dem Beschluss vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Das könnte den unter den Niedrigzinsen leidenden deutschen Lebensversicherern etwas Luft verschaffen. Andererseits macht das die Anlage in private Rentenversicherungen noch weniger attraktiv. rtr

USA exportieren mehr denn je

Washington - Ein Exportrekord hat den USA im November das niedrigste Handelsdefizit seit vier Jahren beschert. Die Einfuhren übertrafen die Ausfuhren nur noch um 34,3 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Die Lücke verringerte sich damit um 12,9 Prozent. Experten hatten mit einem Defizit von 40 Milliarden Euro gerechnet. Der Export stieg um 0,9 Prozent auf rund 195 Milliarden Dollar. Das ist eine neue Bestmarke für einen einzelnen Monat. Der Import schrumpfte zugleich um 1,4 Prozent auf gut 229 Milliarden Dollar. Der Rückgang der Einfuhren wurde auch von dem günstigeren Ölpreis begünstigt. rtr

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