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Telekom bündelt Führungsteam



Bonn - Mit einer stärkeren Bündelung der Managementkräfte auf Führungsebene will die Telekom unter ihrem neuen Vorstandschef Timotheus Höttges den Umbau des Konzerns beschleunigen. Bei seinem ersten Auftritt als Vorstandsvorsitzender kündigte er vor Mitarbeitern des Unternehmens die Bildung eines Gremiums mit dem Namen ExCom an. Neben den Vorstandsmitgliedern gehören unter anderem der Technik-, Innovations- und Informationschef diesem Gremium an. „Wir wollen schnellere und flexiblere Entscheidungen ermöglichen“, betonte er. Höttges hatte am Jahresanfang René Obermann als Konzernchef abgelöst. dpa

Geldstrafe für Google

Paris - Im Datenschutz-Streit mit dem Internetkonzern Google hat die französische Aufsichtsbehörde Cnil eine Strafzahlung in Höhe von 150 000 Euro angeordnet. Das US-Unternehmen müsse zudem 48 Stunden lang eine Mitteilung zu der Entscheidung auf seiner französischen Homepage veröffentlichen, teilte die Cnil am Mittwoch mit. Die Geldstrafe sei die höchste, die je von der Behörde verhängt worden sei. Die Cnil hatte Google zuvor mehrfach aufgefordert, umstrittene Regeln zum Umgang mit Nutzer-Informationen zu ändern. Dies sollte mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten bringen. Die Aufsichtsbehörden in anderen europäischen Ländern stoßen sich ebenfalls daran, dass Google Daten aus verschiedenen Diensten wie dem Maildienst GMail gesammelt auswerten darf. dpa

Streik in Kambodscha erfolglos Phnom Penh - Nach erfolglosen Streiks sind die meisten Textilarbeiterinnen in Kambodscha am Mittwoch wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt. „Alle Fabriken sind wieder auf“, sagte Ken Loo, Generalsekretär des Textilherstellerverbandes. „90 Prozent der Arbeiterinnen sind zurück.“ Sie hatten ursprünglich eine Verdoppelung des Mindestlohns auf 120 Euro im Monat verlangt. Die Regierung hatte dagegen nur 20 Prozent Erhöhung angeboten. Ein Gewerkschaftssprecher bestätigte, dass der Arbeitskampf nach den Zusammenstößen mit der Polizei und fünf Toten am vergangenen Freitag zunächst beendet wurde. „Aber wir verhandeln weiter mit den Fabriken und der Regierung“, sagte der Präsident der Textilarbeitergewerkschaft, Ath Thon.dpa

EU-Staaten reformieren CO2-Handel Brüssel - Die EU-Staaten haben letzte Details zur Reform des kriselnden CO2-Handels geklärt. Vertreter der EU-Länder unterstützten am Mittwoch den Zeitplan für einen Eingriff in den Markt für Verschmutzungsrechte, wie die EU-Kommission mitteilte. Viele Unternehmen in Europa müssen Lizenzen für den Ausstoß des Treibhausgases vorweisen. Diese Zertifikate können sie untereinander handeln. Der Preis der Lizenzen ist jedoch extrem niedrig, damit fehlen Anreize zum CO2-Sparen. Um die Preise zu stabilisieren, werden nun Verschmutzungsrechte für 900 Millionen Tonnen CO2 aus dem Markt gezogen. dpa

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