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Export knackt Billionen-Marke



Wiesbaden - Die deutschen Exporte haben im November die Marke von einer Billion Euro überschritten. Von Januar bis November 2013 wurden Waren im Wert von 1,012 Billionen Euro ins Ausland verkauft, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs der Abstand zu den Einfuhren, was für neuerliche Kritik aus dem Ausland sorgen dürfte. Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Volker Treier, bezeichnete die neuen Werte als „sehr gutes Zeichen“. Deutschland befinde sich in einem „Exportaufschwung“. Der November sei der vierte Monat in Folge gewesen, in denen die Exporte saisonbereinigt zulegten. AFP

Banken unter erneutem Verdacht New York - Die US-Behörden lassen bei ihren Ermittlungen gegen Großbanken nicht locker. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ prüfen sie nun, ob die Institute auch nach der Finanzkrise weiter Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren übers Ohr gehauen haben. Sie sollen die Wertpapiere von 2009 bis 2011 zu künstlich überhöhten oder niedrig gehaltenen Preisen verkauft oder gekauft haben. Die Untersuchung hätte vor rund einem Jahr begonnen, befände sich aber noch in einem frühen Stadium, schrieb das Blatt unter Berufung auf mit den Vorgängen Vertraute. Im Visier der Ermittler steht demnach auch die Deutsche Bank. dpa

Mehr Arbeitslose als je zuvor

Luxemburg - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf Rekordniveau: 12,1 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter waren im November ohne Job. Das meldete die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Mittwoch. Damit ist die Quote gegenüber dem Vormonat unverändert. Insgesamt waren 19,241 Millionen Männer und Frauen im November in den damals noch 17 Euro-Ländern arbeitslos. In der Europäischen Union waren es 26,553 Millionen Menschen, das entspricht 10,9 Prozent. Deutschland hat nach Österreich die zweitniedrigste Arbeitslosenquote. dpa

JP Morgan Chase kauft sich frei

New York - Die Hausbank des Milliardenbetrügers Bernard Madoff, JPMorgan Chase, zahlt zur Vermeidung langwieriger Gerichtsverfahren fast 2,6 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro). Der Großteil geht an die US-Behörden, die damit Opfer des größten Börsenbetrugs der Geschichte entschädigen, wie die New Yorker Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein Teil ist auch für den Insolvenzverwalter der Gesellschaft Madoffs bestimmt. Madoff hatte über Jahre hinweg mithilfe eines komplexen Systems tausende Anleger um geschätzt bis zu 65 Milliarden Dollar geprellt. Im Jahr 2009 wurde er zu 150 Jahren Haft verurteilt. AFP

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