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Bahn will Lokführer-Streik stoppen

Berlin - Die Deutsche Bahn wird der Lokführer-Gewerkschaft GDL bis Mittwoch eine neue Offerte unterbreiten. „Unser Angebot heißt maximaler Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende“, sagte Bahn-Personalchef Ulrich Weber. „Unsere Antwort an die GDL wird keinen Arbeitskampf rechtfertigen.“ Die Lokführer fordern eine vom Arbeitgeber finanzierte Versicherung gegen Berufsunfähigkeit, etwa wenn sie als Beteiligte an einem Suizid ein Trauma erleiden sollten. Die GDL verlangt von der Bahn ein neues Angebot. Man werde prüfen, was der Konzern vorlegt, sagte eine Sprecherin. Streiks seien ab Donnerstagmorgen möglich, hatte GDL-Chef Claus Weselsky dem Tagesspiegel erklärt. „Falls es dazu kommt, würden Kollegen sicher auch in Berlin die Arbeit niederlegen“, sagte Frank Nachtigall, Bezirksvorsitzender für Berlin, Sachsen und Brandenburg. brö

Funkausstellung Ifa bleibt in Berlin

Berlin - Die Elektronikmesse Ifa bleibt für weitere fünf Jahre in Berlin. Die Messegesellschaft des Landes und der Veranstalter, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, arbeiten weiter zusammen, wie beide Seiten mitteilten. Die Vereinbarung für fünf weitere Ausgaben der Internationalen Funkausstellung (Ifa) wollen sie am Mittwoch unterzeichnen. Die Ifa ist eine der ältesten deutschen Industriemessen. 1924 gab es die erste Ausgabe, die 54. ist vom 5. bis 10. September geplant. dpa

88 Millionen Dollar für Start-up

Berlin - Der Berliner Vermittler Delivery Hero hat eine der größten Finanzierungsrunden abgeschlossen, die je einem deutschen Start-up gelungen ist. Der Investor Insight Venture Partners steckt 88 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) in die junge Firma. Insgesamt hat Delivery Hero damit knapp 200 Millionen Dollar eingesammelt. Die Firma, die in Deutschland mit der Tochter Lieferheld aktiv ist, bietet eine Technik an, über die Kunden in 14 Ländern bei mehr als 55 000 Restaurants Essen via Internet oder Smartphone bestellen können. Die Restaurant-Partner von Delivery Hero setzen mehr als eine halbe Milliarde Dollar im Jahr mit den Bestellungen von mehr als sechs Millionen Kunden um. Ende 2013 schaffte die Firma den Sprung in die Gewinnzone. vis

Freigabe für Solarworld-Sanierung

Bonn - Das angeschlagene Solarunternehmen Solarworld kann seine Sanierung wie geplant umsetzen. Das zuständige Oberlandesgericht Köln habe die Freigabe erteilt, berichtete Solarworld. Damit könne das von den Aktionären und Gläubigern gebilligte Rettungskonzept vollzogen werden. Das OLG Köln hat laut Solarworld entschieden, dass Klagen gegen Beschlüsse zum Rettungskonzept diesem nicht entgegenstehen. dpa

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