NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutschland beim Export führend

Berlin - Deutschland hat 2013 nach Berechnungen des Ifo-Instituts den weltweit größten Exportüberschuss erzielt. Mit umgerechnet rund 260 Milliarden Dollar weise die Leistungsbilanz ein deutlich höheres Plus aus als die der weltgrößten Handelsnation China mit rund 195 Milliarden Dollar. Auf Rang drei folgt der Ölexporteur Saudi-Arabien, wie aus Berechnungen der Münchner Wirtschaftsforscher hervorgeht. Demnach hat Deutschland 2013 mit umgerechnet rund 200 Milliarden Euro einen Rekordüberschuss in der Leistungsbilanz erzielt. Im laufenden Jahr werde sich diese Überschussposition sogar noch verstärken. Die neue schwarz-rote Bundesregierung will sich bemühen, das eklatante Ungleichgewicht im deutschen Außenhandel abzubauen. rtr

Lautenschläger vor Wechsel zur EZB

Frankfurt am Main - Sabine Lautenschläger wird voraussichtlich in das Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) einziehen. Das Europaparlament soll am Donnerstag über ihre Berufung entscheiden, dann müssen nur noch die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten zustimmen. Auch bei der EZB soll die 49-jährige Lautenschläger die Kontrolle der Banken übernehmen. Die Aufsicht über Europas Großbanken ist eine neue Mammutaufgabe für die EZB. Das zuständige Kontrollgremium soll ab November 2014 einsatzbereit sein. AFP

GM und Volkswagen gleichauf

Detroit - Im Rennen der Autokonzerne um die Weltspitze haben sich General Motors (GM) und Volkswagen angenähert. GM setzte im vergangenen Jahr annähernd 9,72 Millionen Fahrzeuge ab, wie der Konzern auf der US-Automesse in Detroit mitteilte. Volkswagen hatte von „insgesamt über 9,7 Millionen Fahrzeugen“ berichtet. Dabei zählt VW seine schweren Nutzfahrzeuge der Töchter MAN und Scania mit. Ohne das Lkw-Geschäft kamen die Wolfsburger 2013 auf rund 9,5 Millionen Autos. Toyota dürfte wieder Spitzenreiter sein, hat aber noch keine Zahlen vorgelegt. dpa

Griechen schafften Milliarden fort

Athen - Reiche Griechen haben nach Ausbruch der schweren Finanzkrise in ihrem Land 54 Milliarden Euro auf Konten ins Ausland überwiesen. Das sagte der Chef der griechischen Steuerfahndung, Stelios Stasinopoulos, am Dienstag dem Transparenzausschuss des griechischen Parlaments. 22 Milliarden Euro seien nicht in Griechenland versteuert gewesen. Die Inhaber der Konten würden nun aufgefordert, die entsprechenden Strafen zu zahlen, zitierte der staatliche Rundfunk den Chef der Steuerfahndung. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar