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Berlin begrüßt Hollandes Pläne

Berlin - Die Bundesregierung hat die Spar- und Reformankündigungen von Frankreichs Präsident François Hollande zur Ankurbelung der Wirtschaft in seinem Land begrüßt. „Wir alle haben ein Interesse daran, dass Frankreichs wirtschaftliche Leistungskraft wieder zunimmt und Frankreich sich zu einem Motor innerhalb der europäischen Wirtschaft entwickelt“, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Hollande hatte am Dienstag unter anderem ein gemeinsames französisch-deutsches Unternehmen vorgeschlagen, um die Energiewende voranzutreiben. Als Vorbild nannte er den europäischen Flugzeugbauer Airbus. dpa

Mehr Unterstützung für Mittelstand

Brüssel - Die EU-Kommission erleichtert die Unterstützung des Mittelstands mit staatlichem Geld. Die Behörde als oberster Wettbewerbshüter in Europa erließ neue Leitlinien für Subventionen, die am 1. Juli in Kraft treten, wie es in einer Erklärung aus Brüssel hieß. Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen soll der Staat auch Unternehmen mit einem mittelgroßen Kapital leichter unter die Arme greifen können. Das Problem, auf das die Kommission reagiert: Der Mittelstand kann Investitionen häufig nicht allein finanzieren und bekommt auch bei Banken nicht genug Geld. AFP

Irans Präsident kommt nach Davos

Genf - Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt nimmt in der kommenden Woche wieder ein Präsident des Iran am Treffen der politischen und wirtschaftlichen Weltelite in Davos teil. Von Präsident Hassan Ruhani werden beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) Aussagen zum Atomprogramm sowie Werbung für Investitionen im Iran erwartet. Das verlautete am Mittwoch am WEF-Sitz in Cologny bei Genf. Insgesamt wollen in Davos mehr als 40 Staats- und Regierungschefs nach Lösungen für brennende internationale Probleme suchen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird verletzungsbedingt nicht an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Top-Managern teilnehmen. dpa

EU beschwert sich bei Gazprom

Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter wollen ihr Verfahren gegen den russischen Energieriesen Gazprom weitertreiben. Sie werfen dem Konzern vor, den Transport von Gas in osteuropäische Staaten behindert zu haben. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia kündigte am Mittwoch an, Gazprom solle offizielle Beschwerdepunkte der Behörde erhalten. Er deutete damit an, dass ihm Zugeständnisse Gazproms aus dem vergangenen Jahr nicht ausreichen. dpa

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