NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Keine Bahnstreiks bis Ende Januar



Frankfurt am Main - Bahnfahrer bleiben bis Ende Januar von Streiks verschont. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will ein verbessertes Angebot der Bahn zur Absicherung der Lokführer bis Ende des Monats prüfen, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Donnerstag. Man werde mit der Bahn einen neuen Gesprächstermin suchen und bis Ende Januar von Streiks absehen. Zum Bahnangebot werde die GDL einen detaillierten Fragenkatalog vorlegen. dpa

Milder Herbst senkt Heizkosten

Berlin - Die milden Temperaturen von September bis Dezember bewahren Mieter und Hauseigentümer vor einer allzu hohen Heizkostenrechnung. Der niedrige Energiebedarf und die stabilen Preise im vierten Quartal glichen den langen und kalten Winter Anfang 2013 aus, wie der Deutsche Mieterbund am Donnerstag mitteilte. Damit werde die Heizkostenabrechnung für das vergangene Jahr nicht so hoch ausfallen wie noch Mitte 2013 befürchtet. Wer mit Gas heizt, müsse nun mit einem Plus von rund sechs Prozent rechnen, wie Mieterbund-Geschäftsführer Ulrich Ropertz sagte. Wer mit Heizöl heizt, der könne sich sogar über einen Rückgang der Heizkosten um ein Prozent freuen. AFP

Fondsgesellschaft gegen Obermann

Bochum - Die Fondsgesellschaft Union Investment will bei der Thyssen-Krupp-Hauptversammlung gegen die Wahl von Ex-Telekom-Chef René Obermann in den Aufsichtsrat des Konzerns stimmen. „Herr Obermann ist fachlich der falsche Mann. Thyssen-Krupp braucht mehr Industrieexpertise im Aufsichtsrat“, sagte Fondsmanager Ingo Speich dem „Handelsblatt“. Obermann sitzt bereits seit November 2013 im Aufsichtsrat des angeschlagenen Konzerns. Bei der Hauptversammlung am Freitag sollen ihn die Aktionäre nun formal wählen. Union Investment kann dies aus eigener Kraft aber nicht verhindern, da die Fondsgesellschaft zu wenig Anteile an Thyssen-Krupp hält. dpa

Sicherheits-Branche meidet Cebit

Bochum/Berlin - Verärgert kehrt der Bochumer IT-Sicherheitsexperte G Data Software in diesem Jahr der Cebit in Hannover den Rücken. Die Messe biete in diesem Jahr mit der Halle 12 keine akzeptablen Rahmenbedingungen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. „Viele unserer Mitbewerber haben bereits Konsequenzen aus dem unerfreulichen Messe-Trend gezogen“, sagte G-Data-Manager Frank Heisler. „So sind beispielsweise Avira, TrendMicro oder Symantec in der IT-Security-Halle nicht mehr vertreten.“ Hinzu käme auch der „anhaltende Abwärtstrend der Besucherzahlen“. Ein Engagement wie in den vergangenen Jahren werde damit nicht mehr gerechtfertigt. dpa

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