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Sepa: Zentralbank fordert Tempo

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) drängt bei der Einführung des europaweit einheitlichen Zahlungsverkehrsraums Sepa ungeachtet der möglichen Verschiebung des Starttermins auf den Sommer zur Eile. Alle Beteiligten sollten weiter alles tun, um die Umstellung von Überweisungen und Lastschriften zum 1. Februar zu ermöglichen, teilte die EZB mit. Bis Ende Dezember seien fast drei Viertel aller Überweisungen und fast zwei Drittel der Lastschriften auf den neuen Sepa-Standard umgestellt worden. In Deutschland waren es zum Jahreswechsel rund 45 Prozent aller Überweisungen, aber noch nicht mal ein Fünftel der Lastschriften. Ende November hatten die Zahlen deutlich niedriger gelegen. rtr

Loewe-Aufsichtsrat tritt zurück

Kronach - Der Aufsichtsrat des angeschlagenen TV-Geräte-Herstellers Loewe hat seinen Rückzug angekündigt. Alle sechs Mitglieder des Kontrollgremiums legten ihre Ämter zum 18. Februar nieder, teilte das Unternehmen mit. Grund sei die Investorenlösung für Loewe. Der amtierende Aufsichtsrat sehe seine Aufgabe daher als abgeschlossen an. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass eine Investorengruppe um den früheren Europa-Chef des Computerriesen Apple, Jan Gesmar-Larsen, Loewe übernehmen will. dpa

Fachkräftemangel in 20 Berufen

Nürnberg - In 20 Berufen in Deutschland fehlen ausgebildete Experten. Das sind vier Berufsgruppen mehr als noch im Juni 2013, wie aus der am Montag veröffentlichten Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) für Dezember hervorgeht. Betroffen seien vor allem einzelne technische Berufsfelder sowie Gesundheits- und Pflegeberufe. Darüber hinaus zeige sich der Mangel zunehmend nicht nur bei akademischen, sondern auch bei nichtakademischen Fachkräften, berichtete die BA. Neu zu den Mangelberufen hinzugekommen sind den Angaben nach drei Tätigkeiten im Eisenbahnverkehr sowie die Meister der Orthopädie- und Rehatechnik sowie Hörgeräteakustik. dpa

EU will die Meere besser nutzen

Brüssel - Die EU-Kommission setzt sich für eine bessere Nutzung von Meeresenergie in Europa ein. „Meeresenergie hat ein beträchtliches Potenzial für die Erhöhung der Energieversorgungssicherheit“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Ein Aktionsplan der EU-Kommission soll dabei helfen, dem sich noch entwickelnden Sektor zur „industriellen Reife“ zu verhelfen. Unter Meeresenergie werden alle Technologien verstanden, mit denen sich Energie aus den Meeren gewinnen lässt. dpa

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