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Infineon setzt auf Elektromobilität

München - Der Chiphersteller Infineon setzt auf einen Durchbruch der Elektromobilität, um sein Geschäft mit E-Autos bis 2020 zu verzehnfachen. Derzeit sorgten diese Fahrzeuge nur für ein Zehntel des Umsatzes, den Infineon mit Chips für Verbrennungsmotoren mache, sagte der Chef der Autochipsparte, Jochen Hanebeck. „Je nachdem wie schnell sich die E-Mobilität durchsetzt, könnten beide Geschäfte bis zum Ende des Jahrzehnts das gleiche Volumen haben.“ dpa

Lenovo kauft IBM-Server-Geschäft

Armonk - Der chinesische Computerkonzern Lenovo kauft einen Teil des Server-Geschäfts von IBM. Der Deal ist rund 2,3 Milliarden Dollar schwer, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Davon werde der Großteil von etwa zwei Milliarden Dollar in bar bezahlt und der Rest in Lenovo-Aktien. Bei dem Verkauf wechselt das Geschäft mit sogenannten x86-Servern den Besitzer. Das Geschäft mit größeren Servern will IBM selbst weiterführen. dpa

Dea bis zu fünf Milliarden Euro wert

ENBW APP]Frankfurt am Main - Die Bieter für die RWE-Tochter Dea bewerten den Öl- und Gaskonzern Kreisen zufolge mit 3,5 bis fünf Milliarden Euro. Ein erstes Angebot der BASF-Tochter Wintershall belaufe sich auf rund 3,5 Milliarden Euro, ein Konsortium um den Finanzinvestor KKR mit Kufpec aus Kuwait biete etwa 4,2 Milliarden Euro und der russische Investor Michail Fridman rund fünf Milliarden Euro, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag. Doch seien die Offerten nicht verbindlich. rtr

McDonald’s Gewinn stagniert

Oak Brook - Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald’s tritt auf der Stelle. Im vierten Quartal 2013 stagnierte der Gewinn bei 1,4 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Donnerstag in Oak Brook mitteilte. Der Umsatz stieg nur wegen neu eröffneter Restaurants um zwei Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Auf gleicher Fläche blieb er annähernd stabil. Besser als im Vorjahr lief es für McDonald’s nur in Europa. dpa

Microsoft will Daten schützen

Redmond - Nach der NSA-Affäre will Microsoft das Vertrauen seiner Kunden zurückgewinnen. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Daten unserer Kunden, die nicht auf US-Servern liegen, vor dem Zugriff der US-Behörden zu schützen“, teilte Microsoft am Donnerstag mit. Bereits im Dezember hatte Microsoft-Manager Brad Smith in einem Blog-Post angekündigt, dass ausländische Firmenkunden selbst entscheiden können, ob sie ihre Daten lieber außerhalb der USA speichern lassen wollen. dpa

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