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Nicht mehr den ganzen Tag im Job: Jeder Vierte arbeitet in Teilzeit

Mini-Jobs und Leiharbeit haben einer Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge nicht zu einem Abbau regulärer Arbeitsplätze geführt. Inzwischen arbeite jeder vierte Arbeitnehmer in Teilzeit, befristet, als Leiharbeiter oder in einem Mini-Job, erklärte die Bertelsmann Stiftung bei der Vorstellung der Untersuchung in Gütersloh. Vor zehn Jahren war noch jeder fünfte Arbeitnehmer in einem so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnis. Der Anteil der regulären Arbeitsverhältnisse sei zwischen 2003 und 2012 von 39 auf 41 Prozent leicht gestiegen, hieß es, der Anteil von atypischen Arbeitsverhältnissen von 19 auf 24 Prozent geklettert. Gewerkschaften und Sozialverbände bewerten die Zunahme von Mini-Jobs und Teilzeitstellen allerdings kritisch. Durch eine geringere Bezahlung blieben immer mehr Menschen trotz Arbeit auf Sozialleistungen angewiesen.epd

250 000 Euro im Leben mehr: Ausbildung lohnt sich

Eine Berufsausbildung zahlt sich auch finanziell aus. Beschäftigte mit einer abgeschlossenen Lehre verdienen in ihrem Leben rund 250 000 Euro mehr als ungelernte Kräfte, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Wer mit dem Abitur ins Berufsleben startet, bringt es bis zum Rentenbeginn sogar auf ein Zusatzeinkommen von 500 000 Euro, ein Fachhochschulabsolvent auf 900 000 Euro. An der Spitze liegen Uni-Absolventen: Sie verdienen in ihrem Arbeitsleben 1,250 Millionen Euro mehr als ungelernte Beschäftigte. Nach den IAB-Berechnungen bringen es Männer und Frauen ohne Ausbildung in ihrem Arbeitsleben im Schnitt auf ein Einkommen von gut einer Million Euro, Menschen mit einer Lehre auf 1,3 Millionen Euro. dpa

Hustende Arbeitnehmer: Häufigere Krankschreibungen

Arbeitnehmer in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr etwas häufiger krankgemeldet als im Vorjahr. Nach einer Auswertung der DAK-Gesundheit für 2,7 Millionen erwerbstätige Versicherte kletterte der Krankenstand von 3,8 auf 4,0 Prozent, wie die Kasse in Hamburg mitteilte. dpa

Pflegekräfte gefragt: Bedarf steigt weiter an

Ende 2011 waren laut Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 952 000 Personen in der Altenpflege beschäftigt, davon rund 31 Prozent bei ambulanten Pflegediensten und 69 Prozent in Pflegeheimen. Nach Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2025 voraussichtlich etwa 112 000 Pflegerinnen und Pfleger in Vollzeitanstellung fehlen, um den Bedarf an professioneller Alten- und Krankenpflege in Deutschland decken zu können.kna

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