NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schweizer Banken zeigen sich an

Washington - Rund ein Drittel aller Schweizer Banken hat sich bei den US-Behörden wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung selbst angezeigt. Das US-Justizministerium habe bis Fristablauf Ende 2013 Anträge von 106 Instituten zur Teilnahme an dem Programm erhalten, sagte die Leiterin der Steuerabteilung, Kathryn Keneally, am Wochenende auf einer Konferenz in Arizona. Es sei allerdings unklar, ob alle Gesellschaften teilnahmeberechtigt seien, denn bei einigen Antragsstellern handle es sich nicht um Schweizer Banken. Zudem hätten sich einige Institute vorbehalten, später ihre Unschuld zu beweisen. rtr

Regierung erwartet mehr Wachstum

Berlin - Die Bundesregierung sieht die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland Anfang des Jahres etwas optimistischer als noch im Herbst. Die Experten von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wollten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 1,8 Prozent anheben, berichtete der „Spiegel“. Vor einigen Monaten rechneten sie mit einem Plus von 1,7 Prozent. Die Zahl werde noch mit dem Bundeskanzleramt sowie den Ministerien für Finanzen und für Arbeit abgestimmt und soll im neuen Jahreswirtschaftsbericht veröffentlicht werden. dpa

Lidl und Coca-Cola verhandeln

Neckarsulm/Berlin - Coca-Cola kommt womöglich doch zurück in die Lidl-Regale. Der Discounter und der Getränkekonzern verhandeln nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa und des Magazins „Focus“ darüber, ob der Händler das Getränk wieder im Sortiment aufnehmen wird. „Der bisherige Liefervertrag ist ausgelaufen, nun geht es um die Anschlusskonditionen“, berichtet „Focus“ unter Berufung auf Branchenkreise. Die Nachricht war als Eskalation im Preiskrieg des Einzelhandels gewertet worden. Eine Kultmarke wie Coca-Cola aus dem Laden zu verbannen, gilt als ungewöhnlich drastische Reaktion. dpa

Apple arbeitet an Bezahldienst

New York - Apple arbeitet laut einem Zeitungsbericht an einem mobilen Bezahldienst für seine Geräte. Der für die Online-Plattform iTunes zuständige Apple- Manager Eddy Cue habe Gespräche in der Branche darüber geführt, Zahlungen für Produkte und Dienste abzuwickeln, schrieb das „Wall Street Journal“. Die Managerin Jennifer Bailey, die zuvor für die Online-Stores zuständig war, sei mit dem Aufbau des Dienstes beauftragt worden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Bei Apple haben rund 600 Millionen Kunden ihre Kreditkarten- oder Kontodaten hinterlegt, um zum Beispiel für Musik oder Apps zu bezahlen. dpa

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