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Airbus konkretisiert Stellenabbau

Toulouse - Die Verhandlungen über den geplanten Abbau von rund 58 000 Stellen im Airbus-Konzern werden konkreter. Nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen nannte die Unternehmensspitze dem europäischen Betriebsrat erstmals Zahlen für einzelne Standorte. Demnach sollen in Toulouse rund 400 Arbeitsplätze wegfallen. An den deutschen Niederlassungen sollen insgesamt 2600 Arbeitsplätze gestrichen werden, die meisten davon im Bereich Rüstung und Raumfahrt. dpa



Unternehmen sind optimistisch

München - Die Laune in deutschen Chefetagen ist so gut wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Überraschend deutlich legte der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar zu und zeigte damit zum Jahresanfang in allen Bereichen nach oben. „Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsfroh ins neue Jahr“, sagte Ifo-Präsident Hans Werner Sinn am Montag. Der Index stieg zum Jahresstart von 109,5 auf 110,6 Punkte. Experten hatten mit einem etwas geringeren Plus gerechnet. Dennoch: Volkswirte sehen weltweit weiter Risiken für die Wirtschaft. dpa

Rückschlag für Fresenius

Bad Homburg /Bad Neustadt - Der Medizintechnikkonzern Fresenius muss bei der geplanten milliardenschweren Übernahme von Rhön-Krankenhäusern zurückstecken. Das Kartellamt habe den Erwerb von drei der ursprünglich 43 zum Verkauf vorgesehenen Kliniken untersagt, teilten die beteiligten Unternehmen mit. Außerdem übernehme Fresenius nur 13 statt der geplanten 15 medizinischen Versorgungszentren von Rhön. Um den wettbewerbsrechtlichen Vorgaben des Kartellamts zu entsprechen, trenne sich die Fresenius-Krankenhaustochter Helios zudem von zwei Kliniken in Borna und Zwenkau in Sachsen. Die Kartellfreigabe wird nun innerhalb der Frist bis zum 23. Februar erwartet. dpa

Textilfirmen überprüfen Produktion

Düsseldorf - Nach Katastrophen in asiatischen Textilfabriken lassen mehrere deutsche Hersteller die Produktionsbedingungen ihrer Zulieferer überprüfen. Etwa ein Drittel der 360 deutschen Bekleidungshersteller hätten die Überprüfung ihrer Produzenten durch unabhängige Organisationen veranlasst, berichtete der Industrieverband German Fashion. Der Verband vertritt vor allem mittelständische Betriebe, die zwar im Ausland, jedoch nicht im Billigsektor, fertigen lassen. dpa

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