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Karstadt enttäuscht zu Weihnachten

Berlin - Die Karstadt-Warenhäuser haben im vergangenen Quartal nicht wie erhofft vom Weihnachtsgeschäft profitieren können. Wie Personalchef Kai-Uwe Weitz seinen Mitarbeitern schriftlich mitteilte, ging der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember verglichen mit dem Vorquartal um 2,3 Prozent zurück. Ein Karstadt-Sprecher bestätigte die Angaben. Weitz führt die Geschäfte, bis die neue Chefin Eva-Lotta Sjöstedt Ende Februar ihr Amt antritt. Dem Mitarbeiterbrief zufolge konnte lediglich im Bereich Mode ein nennenswerter Zuwachs verbucht werden, speziell Kinderkleidung und Schuhe (plus 14 und plus sieben Prozent) liefen gut. Für das neue Geschäftsjahr sei eine deutliche Ergebnisverbesserung angestrebt. So wolle der Konzern unter anderem seine Gewinnmarge pro verkauftem Artikel verbessern. mch

Handwerkspräsident gewürdigt

Berlin - Seit Jahresbeginn ist Hans Peter Wollseifer neuer Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), am Mittwoch wurde der Kölner Unternehmer in Berlin nun offiziell in sein Amt eingeführt. Der 58-Jährige kennt das Handwerk von der Pike auf: Wollseifer übernahm als 22-Jähriger den Malerbetrieb seines verstorbenen Vaters. In späteren Jahren gründete er weitere Unternehmen. Zuletzt war Wollseifer Präsident der Kölner Handwerkskammer. S.K.

Rekordumsatz für Messe Berlin

Berlin - Die Messe Berlin hat 2013 einen Umsatz von 190 Millionen Euro und damit eines der besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte erzielt. Dies sei umso bemerkenswerter, als es in einem turnusmäßig schwächeren Veranstaltungsjahr erwirtschaftet worden sei, hieß es am Mittwoch bei der Vorstellung der Bilanz aus dem Unternehmen. Mehr als 1,5 Millionen Besucher und 26 000 Aussteller seien 2013 zu 58 Veranstaltungen auf das Messegelände am Funkturm und ins Berlin Expo-Center Airport in Schönefeld gekommen. S.K.

EU bestraft Schaumstoffkartell

Brüssel - Mehrere Schaumstoffhersteller müssen wegen verbotener Preisabsprachen ein EU-Bußgeld von insgesamt 114,1 Millionen Euro zahlen. Die Unternehmen Vita, Carpenter, Recticel und Eurofoam seien von 2005 bis 2010 an dem Kartell beteiligt gewesen, urteilte die EU-Kommission. Vita beichtete die Verstöße den Wettbewerbshütern und muss als Kronzeuge überhaupt nichts zahlen. Der Schaumstoff wird etwa in Matratzen, Sofas und Autositzen verwendet. dpa

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