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Flüssigkeiten dürfen ins Handgepäck

Brüssel - Flugpassagiere können künftig Flüssigkeiten aus Duty-free-Shops außerhalb der EU im Handgepäck mitnehmen. Von Freitag an dürfen Reisende auch Flüssigkeiten, Sprays oder Gele, die sie an Flughäfen in Drittländern gekauft haben, bei innereuropäischen Flügen mit in die Kabine bringen. Die Behälter müssen allerdings in versiegelten Plastiktüten stecken. Kleinere Mengen Flüssigkeit bis zu 100 Milliliter sind ohnehin erlaubt, falls sie in durchsichtigen, wiederverschließbaren Beuteln eingepackt sind. Auch flüssige Waren aus Läden europäischer Flughäfen durften schon bisher mit in die Kabine genommen werden. Die neuen Regeln erleichtern also beispielsweise die Mitnahme von Getränken, die Passagiere in Marokko, der Türkei oder Dubai kaufen und auf Umsteigeverbindungen in der EU mitnehmen wollen. dpa

Arzneimittelausgaben gestiegen

Berlin - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im vergangenen Jahr um insgesamt 4,2 Prozent gestiegen. Hauptursache sei der Zuwachs an verordneten Arzneimittelpackungen gewesen, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilte. Der Ausgabenzuwachs resultiere auch aus der Anpassung der Apothekenvergütung und der neuen Pauschale für geleistete Notdienste. Der Spitzenverband der Kassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hatten ursprünglich einen Anstieg von 3,6 Prozent prognostiziert. Insgesamt lagen die Arzneimittelausgaben im Jahr 2013 demnach bei 28,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 27,6 Milliarden im Vorjahr. AFP



Jugendarbeitslosigkeit in EU sinkt

Luxemburg - Die Jugendarbeitslosigkeit in den Euro-Ländern ist vor dem Jahreswechsel gesunken – zum ersten Mal seit Monaten. Im Dezember 2013 fiel sie von 24 auf 23,8 Prozent. Das war der erste Rückgang seit Mai letzten Jahres, wie die Statistikbehörde Eurostat meldete. Insgesamt waren 3,5 Millionen junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren ohne Job, 23 000 weniger als im November. Die Jugendarbeitslosigkeit gilt als größtes Problem an Europas Arbeitsmarkt. Im Sommer 2013 hatte der EU-Gipfel daher ein Milliardenaktionspaket beschlossen.dpa



Weniger neue Solaranlagen

Bonn - Der Neubau von Fotovoltaikanlagen ist im vergangenen Jahr in Deutschland drastisch zurückgegangen. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, wurden 2013 Solaranlagen mit einer Leistung von 3300 Megawatt installiert. Das waren 57 Prozent weniger als 2012. Damit habe sich der Zubau erstmals seit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb des gesetzlich festgelegten Korridors von 2500 bis 3500 Megawatt bewegt. dpa

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