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Russland hält an Importverbot fest

Die EU-Kommission verlangt von Russland die Aufhebung des Importverbots für Schweinefleisch aus der EU. EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg nannte das Verbot am Freitag in Brüssel „unangemessen“. Denn der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest sei auf den Süden Litauens begrenzt. „Ich bedauere zutiefst, dass unsere russischen Partner Importe auch aus den EU-Ländern gestoppt haben, die offensichtlich nicht betroffen sind“, sagte Borg. Die Krankheit wurde laut EU-Behörde lediglich in zwei Fällen bei Wildschweinen in Litauen nachgewiesen. Schutzmaßnahmen sorgten dafür, dass das betroffene Gebiet abgegrenzt werde. Experten der EU, aber auch aus Russland und von der Weltgesundheitsorganisation seien vor Ort.Die EU-Kommission habe Moskau vorgeschlagen, nur den Import von Schweinefleisch aus der betroffenen Region vorläufig auszusetzen, doch Russland habe dies nicht akzeptiert. dpa

Prokon: Verbraucher in der Pflicht

Im Kampf für mehr Anlegerschutz sieht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auch die Verbraucher in der Pflicht. „Selbst eine noch bessere Regulierung wird nur bedingt helfen, wenn die Anleger nur auf die Rendite und nicht auf die Risiken achten“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Wir brauchen deshalb nicht nur mündige Bürger, sondern eine andere Anlagekultur“, fügte der Minister hinzu. Schwarz-Rot werde sich weiter für einen besseren Anlegerschutz stark machen. „Es ist und bleibt Ziel der Regierung, die Grauzonen im Finanzmarkt besser zu regulieren und zu beaufsichtigen“, so Schäuble weiter. dpa

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