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Juncker soll EU-Kommission führen

Brüssel – Der frühere luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker soll die europäischen Konservativen als Spitzenkandidat in den Europawahlkampf Ende Mai führen. „Merkel hat sich für Juncker entschieden“, hieß es aus der Unionsfraktion im Europäischen Parlament. Als Grund wird angegeben, dass die Spitzenkandidatur des Sozialdemokraten Martin Schulz „harmonisch und öffentlichkeitswirksam verläuft und dem etwas entgegengesetzt werden muss“. Die deutsche Kanzlerin, hieß es weiter, habe Juncker auch zugesichert, nicht nur Zählkandidat zu sein, sondern beim entsprechenden Wahlergebnis auch EU-Kommissionschef zu werden. chz

Viele Kündigungen beim ADAC

München - Nach den Skandalmeldungen der vergangenen Wochen hat der ADAC nach eigenen Angaben ungewöhnlich viele Kündigungen von Mitgliedern erhalten. Zum 31. Januar habe es gut 66 200 Kündigungen gegeben, die bereits bearbeitet, aufgrund von Fristen aber noch nicht wirksam geworden seien, teilte der ADAC am Montag mit. Vor einem Jahr habe die Zahl bei rund 51 800 Kündigungen gelegen. Die Steigerung um knapp 15 000 sei vermutlich „auf die jüngsten Entwicklungen zurück- zuführen“. Weitere rund 55 000 Kündigungen seien noch unbearbeitet, teilte der Verein mit. Normalerweise liege die Zahl unbearbeiteter Kündigungen im Januar zwischen 5000 und 10 000. Zum 31. Januar waren 18,99 Millionen Menschen im ADAC. AFP

Rückenwind für die Industrie

Berlin - Dank der Erholung in den Krisenstaaten Spanien, Italien und Griechenland spürt die Industrie im Euro-Raum kräftigen Rückenwind. Der Einkaufsmanagerindex stieg auch dank einer starken deutschen Industrie um 1,3 auf 54,0 Punkte, wie das Umfrageinstitut Markit am Montag mitteilte. Das viel beachtete Barometer für die Wirtschaft signalisiert damit das kräftigste Wachstum seit Mai 2011. Auch das Sorgenkind Griechenland überschritt im Gegensatz zu Frankreich wieder die Wachstumsschwelle von 50 Punkten – erstmals seit August 2009. Damit ist nun praktisch die gesamte Südflanke wieder auf Wachstumskurs. rtr

Banken melden Sepa-Vollzug

Berlin - Die Umstellung von Geldtransfers auf das europäische Sepa-Format ist nach Einschätzung der deutschen Kreditwirtschaft erfolgreich verlaufen. „Der Zahlungsverkehr in Deutschland läuft erwartungsgemäß weiterhin stabil und ohne Auffälligkeiten“, teilte die Interessenvertretung der fünf kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände mit. Am 1. Februar wurden die bisherigen deutschen Überweisungs- und Lastschriftverfahren auf das europaweit einheitliche Sepa-Verfahren komplett umgestellt. dpa

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