Wirtschaft : NACHRICHTEN

Mehr Erwerbstätige in Deutschland

Wiesbaden - Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat in den vergangenen Monaten trotz trüber Aussichten für die Wirtschaft einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, waren im dritten Quartal insgesamt 40,5 Millionen Menschen erwerbstätig – ein Plus von 582 000 Beschäftigten oder 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich das Beschäftigungswachstum jedoch abgeschwächt: Zwischen April und Juni war die Zahl der Erwerbstätigen noch um 598 000 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. AFP

Sachsen legt Hilfspaket auf

Dresden - Sachsens Landesregierung hat ein Hilfspaket für den Mittelstand beschlossen, das die Auswirkungen der Finanzmarktkrise abfedern soll. Geplant seien Bürgschaften im Umfang von 375 Millionen Euro, mit denen vor allem kurzfristige Kredite für kleine und mittlere Betriebe abgesichert werden sollen, sagte ein Regierungssprecher nach der Kabinettsitzung in Dresden. AFP

Metall-Bezirke übernehmen Einigung Frankfurt am Main - Auch die Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche in Sachsen und Thüringen sowie im Bezirk Küste bekommen mehr Geld. Die Tarifparteien übernahmen am Dienstag den Pilotabschluss von Baden-Württemberg in allen wesentlichen Punkten, wie die IG Metall mitteilte. Die Entgelte werden ab Februar 2009 in zwei Stufen um 4,2 Prozent angehoben. Hinzu kommen Einmalzahlungen. AP

Deutsche Bank: Ärger mit US-Fiskus

New York/Frankfurt - Der Deutschen Bank droht in den USA Ärger wegen eines Steuerskandals. Wie die „New York Times“ berichtet, sollen wohlhabende Investoren auch mit Hilfe der Deutschen Bank mehr als 100 Millionen Dollar an Steuern hinterzogen haben. Die Bank wollte sich nicht zu dem Fall äußern. Sie verweist aber in ihren Quartalsberichten seit längerem auf Steuerermittlungsverfahren in den USA. Der Zeitung zufolge ist ein Anwalt und Finanzberater angeklagt. Die Deutsche Bank habe die von ihm im Jahr 2001 verkauften Geschäfte arrangiert. Daher liefen auch gegen sie Untersuchungen. In 36 Fällen hätten Investoren durch die Geschäfte Verluste von 430 Millionen Dollar geltend gemacht und so Steuern von 103 Millionen Dollar (82 Mio Euro) gespart. Die Finanzbehörden hätten die Praxis aber nicht anerkannt. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben