Wirtschaft : NACHRICHTEN

Stromtariferhöhungen zum Januar

Berlin -Vielen Stromkunden stehen zu Beginn des Jahres Tariferhöhungen ins Haus. Laut einer Analyse des Verbraucherportals Toptarif wollen 210 Grundversorger zum 1. Januar ihre Tarife um durchschnittlich 8,6 Prozent erhöhen. In der Spitze sind Verteuerungen von bis zu 21 Prozent möglich. Eine Familie mit 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch hätte dadurch Mehrkosten von 75 Euro im Jahr, so die Experten. Der Berliner Grundversorger Vattenfall hat keine Tariferhöhung angekündigt. kph

Arcandor: Lieferprobleme in Asien

Essen/Berlin - Der Handels- und Tourismuskonzern Arcandor hat Probleme mit Lieferanten in Fernost. Der Einkaufsdienstleister des Unternehmens, das Hongkonger Handelshaus Li & Fung, wolle keine Zwischenfinanzierungen von Lieferungen an Arcandor mehr übernehmen, berichtete die „Lebensmittel Zeitung“. Li & Fung wickelt die Geschäfte mit rund 2100 der 6000 Arcandor-Lieferanten ab. Bislang sei das Handelshaus für Arcandor in Vorleistung getreten und durchgesetzt, dass Arcandor 120 Tage Zeit hat, um Rechnungen zu begleichen. Ein Arcandor-Sprecher bestätigte dem Tagesspiegel, dass Lieferanten Probleme hätten, die Frist zu überbrücken. Davon betroffen seien aber nur 0,1 Prozent des gesamten Beschaffungsvolumens. Der Konzern müsse somit nicht mit Engpässen rechnen. kph/dpa

Berlin übernimmt Metall-Einigung

Berlin - Die Tarifparteien der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg haben die Übernahme des Pilotabschlusses von Baden-Württemberg beschlossen, teilte der Verband der Metall- und Elektroindustrie (VME) in Berlin und Brandenburg mit. Demnach erhalten die 93 000 Beschäftigten der Branche in der Region ab Februar 2009 in zwei Stufen eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,2 Prozent plus Einmalzahlungen. ddp

Krise bremst Gasprom Germania

Berlin - Die Finanzkrise bekommt auch der russische Energiekonzern Gasprom zu spüren. Die Tochter Gasprom Germania, über die das Europa-Geschäft läuft, verdoppelte in den ersten drei Quartalen ihren Umsatz. Der Gewinn schrumpfte aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen oder 6,6 Prozent auf 294,6 Millionen Euro. Als Gründe nannte das Berliner Unternehmen Schwankungen des Dollarkurses und die Turbulenzen an den Finanzmärkten. dpa

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