Wirtschaft : NACHRICHTEN

Springer blitzt mit Übernahmeplänen abermals ab

Düsseldorf - Der „Bild“-Herausgeber Axel Springer kann nach einer Grundsatzentscheidung größere Übernahmen in Deutschland zunächst abschreiben. Das Oberlandesgericht Düsseldorf wies am Mittwoch eine Beschwerde des Verlags gegen das Bundeskartellamt zurück, das Anfang 2006 die Übernahme des Fernsehkonzerns Pro Sieben Sat 1 untersagt hatte. Richter Jürgen Kühnen folgte der Argumentation der Wettbewerbshüter, wonach die Fusion den Springer-Konzern im Fernsehen, bei Zeitungen und auf dem Anzeigenmarkt zu mächtig gemacht hätte. Zudem dominierten die beiden großen Sendergruppen RTL und ProPro Sieben Sat 1 bereits die deutsche Fernsehlandschaft und teilten sich 90 Prozent der Werbeerlöse. rtr

Berliner Gesundheitsinitiative gegründet

Berlin - Die Berliner Wirtschaft hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Senat und den Gewerkschaften eine Gesundheitsinitiative gestartet. Mithilfe der Berliner Initiative Gesunde Arbeit (Biga) soll ein besseres betriebliches Gesundheitsmanagement in Berlin ermöglicht werden, sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer. Dazu gehörten etwa familienfreundliche Rahmenbedingungen in Unternehmen sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz. Jede Einrichtung, die Betrieben Verbesserungen für mehr gesunde Arbeit kostenfrei anbietet, kann der Initiative beitreten. Für Firmen gilt dies aber nicht. ysh

Lichtblick unterschreibt Unterlassungserklärung

Berlin - Am Dienstag hatte die Verbraucherzentrale Bremen Klage gegen den Energieanbieter Lichtblick eingereicht – wegen unerwünschter Telefonwerbung. Einen Tag später haben sich die Verbraucherschützer und Lichtblick geeinigt: Lichtblick unterzeichnete nach Angaben des Unternehmens eine Unterlassungserklärung und erklärte sich zur Übernahme der Kosten für die eingereichte Klage bereit. Dafür sagte die Verbraucherzentrale zu, die Klage zurückzuziehen. Lichtblick habe sich verpflichtet, im Wiederholungsfall 10 000 Euro pro Werbeanruf an die Verbraucherzentrale zu zahlen, hieß es. „Zwischen der Verbraucherzentrale und uns gibt es keinen inhaltlichen Dissenz“, teilte Lichtblick-Geschäftsführer Christian Friege mit. Die Eskalation in der Angelegenheit bedauerte er.ck

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