Wirtschaft : NACHRICHTEN

Deutsche Bahn erwartet 15 Prozent Umsatzeinbußen

Berlin - Die Bahn rechnet offenbar mit Umsatzeinbußen von mindestens 15 Prozent in allen Konzernbereichen. Grund sei die Wirtschaftskrise, berichtet der „Spiegel“. Die Bahn wies das am Sonnabend zurück: „Von einem zweistelligen Umsatzeinbruch in allen Konzernbereichen kann keine Rede sein“, sagte ein Sprecher. „Richtig ist: Der Schienengüterverkehr ist in Folge der Wirtschaftskrise unter Druck geraten.“ Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hatte bereits Ende November gesagt, dass die Konjunktur den Konzern treffen werde und einen Einbruch im Güterverkehr angekündigt. Im ungünstigsten Fall werde das Unternehmen im Dezember 40 Prozent weniger Güterzüge fahren als im Vorjahresmonat. Die Bahn machte im ersten Halbjahr rund ein Sechstel ihres Umsatzes mit dem Schienengüterverkehr.dpa

Siemens will im Korruptionsfall Vergleich abschließen

Washington - Im Siemens-Korruptionsskandal will das Unternehmen am Montag einen Vergleich mit den US-Behörden abschließen. Siemens will der Strafzahlung von mindestens 450 Millionen Dollar (rund 340 Millionen Euro) zustimmen, wie aus am Freitag eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Im Gegenzug sollen die Ermittlungen eingestellt werden. Siemens will sich demnach am Montag vor einem Gericht in Washington schuldig bekennen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP kommt am Montag auch der Siemens-Aufsichtsrat in dieser Angelegenheit zusammen. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte nur, dass man kurz vor dem Abschluss der Untersuchungen durch die US-Börsenaufsicht SEC und das US-Justizministerium stehe. AP

Ein Drittel der Manager hält weniger als zwei Jahre durch

Frankfurt am Main - Manager werden derzeit so rasch verschlissen wie nie zuvor. „Mehr als 30 Prozent der Vorstände halten weniger als zwei Jahre aus“, sagte der Chef der Unternehmensberatung Bain & Company, Franz-Josef Seidensticker, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der Anteil habe sich in den vergangenen zehn Jahren „dramatisch erhöht“. Ein zu schneller Wechsel schade dem Unternehmen. Bain hatte die Verweildauer von Vorständen in Deutschland und der Schweiz untersucht.AFP

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