Wirtschaft : NACHRICHTEN

Hohe Belastungen für Versicherer

München - Wetterkatastrophen haben nach Einschätzung der Münchener Rück dieses Jahr Schäden von mehr als 100 Milliarden Dollar angerichtet. Inklusive Erdbeben beliefen sich die volkswirtschaftlichen Schäden auf 200 Milliarden Dollar, sagte der Naturkatastrophenexperte der Münchener Rück, Peter Höppe. 50 Milliarden Dollar davon seien versichert gewesen. Die Schätzungen des weltgrößten Rückversicherers sind vorläufig. rtr

Stahlproduktion sinkt

Düsseldorf - Wegen des anhaltenden Produktionseinbruchs beim Stahl hat die Branche ihre Prognose für 2008 zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen nach unten korrigiert. Für dieses Jahr werde nun mit einer Rohstahl erzeugung von rund 46 Millionen Tonnen gerechnet, berichtete die Wirtschaftsvereinigung Stahl. Das wären 2,3 Millionen Tonnen weniger als 2007. Im November ging der Verband noch von einem Rückgang von einer Million Tonnen aus. dpa

Allianz und Telekom für Paralympics

Berlin - Allianz und Telekom engagieren sich auf Initiative von Bundespräsident Horst Köhler als Paralympics-Förderer – und werden dies bis zu den Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver weiter tun. Sie fördern Arbeitnehmer – und nun auch Schüler und Studenten mit Handicap im „Topteam“: Der Arbeitgeber erhält für die Sportler-Teilzeitfreistellung bis zu 1500 Euro im Monat, es gibt 200 Euro monatliche Förderung und bis zu 6000 Euro jährlich für Sportgeräte. Auch der Tagesspiegel fördert die Spiele – seit 2004 in Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung als Medienpartner der „Paralympics Zeitung“. kög

Ex-Dresdner-Bank-Chef: Haftbefehl

Buenos Aires - Die argentinische Justiz hat Haftbefehl gegen den ehemaligen Dresdner-Bank-Chef Bernd Fahrholz erlassen. Er und zwei weiteren Ex-Bank-Chefs werde die Bildung einer kriminellen Vereinigung und Betrug vorgeworfen, hieß es. Neben Fahrholz handle es sich um den Ex-Chef der US-Bank JPMorgan Chase, William Harrison und den Ex-Chef der Crédit Suisse, Lukas Mühlemann. Die Haftbefehle würden erlassen, weil alle drei wiederholt nicht zu Anhörungen erschienen seien. AFP

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