Wirtschaft : NACHRICHTEN

Staatssekretär Nawrath

wird Vorstand bei der KfW

Berlin - Die Bundesregierung will einen Top-Beamten in die Führungsspitze der staatlichen KfW-Bankengruppe entsenden. Der Steuerstaatssekretär im Finanzministerium, Axel Nawrath, soll neuer KfW-Vorstand mit der Zuständigkeit für das Fördergeschäft werden. Wie ein Ministeriumssprecher am Samstag bestätigte, nimmt Nawrath seine neue Tätigkeit am 1. April auf. Nawrath gilt als einer der einflussreichsten Beamten der Regierung. Er ist auch Vorsitzender des Lenkungsausschusses für den 480 Milliarden Euro großen Banken-Sonderfonds, der über die Vergabe von Staatshilfen an notleidende Banken entscheidet.dpa

Thyssen-Chef verzichtet nicht auf betriebsbedingte Kündigungen

Frankfurt am Main - Der Chef von Thyssen-Krupp, Ekkehard Schulz, hat sich gegen einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. „Das kann man einfach nicht zusagen“, sagte Schulz dem Magazin „Focus“. Ein Unternehmer könne weder Standorte noch Arbeitsplätze garantieren. Für den eigenen Konzern, der im Stahlbereich unter massiven Auftragsrückgängen leidet, schloss Schulz betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. rtr

Hypo-Real-Anleger klagen

auf Schadenersatz

München - Auf den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate kommen nach der knapp verhinderten Pleite Schadenersatzforderungen in zweistelliger Millionenhöhe zu. Am Donnerstag werde beim Landgericht München I eine Klage auf Schadenersatz über knapp vier Millionen Euro gegen den Konzern eingereicht, kündigte der Anwalt der Münchener Kanzlei Rotter, János Morlin, in der „Euro am Sonntag“ an. Ende September sei eine weitere Klage geplant. Die Forderung könne dann im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Kläger werfen dem Immobilienfinanzierer vor, die wirtschaftliche Situation falsch dargestellt zu haben. dpa

Microsoft stoppt Auslieferung von Windows 7 über das Internet

Redmond - Microsoft hat die Auslieferung der Vorabversion seines neuen Betriebssystems Windows 7 („Public Beta 1“) über das Internet gestoppt. Nach der Freigabe der Beta-Version am Freitag waren die Server durch zahllose Anfragen aus aller Welt überlastet gewesen, so dass die Verantwortlichen jetzt die Notbremse zogen. Man wolle erst die Infrastruktur erweitern, hieß es am Samstag im offiziellen Microsoft-Blog zum Thema Windows 7. Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte am Mittwoch die Veröffentlichung der Vorab-Version von Windows 7 für jedermann angekündigt. Anwender, die am Freitag das große Softwarepaket von den Microsoft-Rechnern im Web herunterladen wollten, sahen aber häufig nur Fehlermeldungen. dpa

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