Wirtschaft : NACHRICHTEN

Güterverkehr auf Rekordniveau

Wiesbaden - Trotz der einsetzenden Wirtschaftskrise sind 2008 in Deutschland so viele Güter transportiert worden wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die höchsten Wachstumsraten erzielte die Eisenbahn vor allem mit dem Containerverkehr, während die Binnenschifffahrt leicht schrumpfte. Mit einem Anteil von 77 Prozent an der gesamten Beförderungsmenge blieb allerdings der Transport über die Straße dominant. Das Transportaufkommen aller Verkehrsträger stieg laut Statistischem Bundesamt binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent auf 4511 Millionen Tonnen. dpa

US-Handelsbilanzdefizit schrumpft

Washington - Das Außenhandelsdefizit der USA ist wegen stark gesunkener Importe im November geschrumpft. Die Differenz zwischen Exporten und Importen sank auf 40,44 Milliarden Dollar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um fast 30 Prozent im Vergleich zum Oktober – so stark hatte sich das Defizit seit zwölf Jahren nicht mehr verringert. Die Einfuhren gingen allein von Oktober auf November um 25 Milliarden Dollar auf 183,25 Milliarden Dollar zurück, das ist der stärkste Rückgang aller Zeiten. rtr

Möbelindustrie zeigt Zuversicht

Düsseldorf - Die deutsche Möbelindustrie erwartet trotz Wirtschaftskrise keinen Einbruch. Man rechne damit, in diesem Jahr eine „schwarze Null“ zu schreiben, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas. Im vergangenen Jahr hat die Branche den Umsatz nach ersten Schätzungen auf 19,9 Milliarden Euro gesteigert, 2007 waren es 19,5 Milliarden. Die Auftragseingänge seien auch in den „Krisenmonaten“ Oktober bis Dezember nicht eingebrochen. rtr

3,3 Milliarden Euro für Haustiere

Berlin - Die Deutschen haben im vergangenen Jahr rund 3,3 Milliarden Euro für ihre Haustiere ausgegeben. Davon entfallen auf Heimtierzubehör 859 Millionen Euro und auf Futtermittel 2,5 Milliarden Euro, sagte der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe, Klaus Oechsner. Damit liegen die Deutschen auf Platz zwei in Europa hinter den Engländern, die 3,7 Milliarden Euro investierten. Insgesamt leben laut Verband 23,2 Millionen Heimtiere in Deutschland. AP

China importiert deutlich weniger

Peking - Chinas Exporte und Importe sind im Dezember den zweiten Monat in Folge gesunken. Die geringere weltweite Nachfrage durch die Wirtschaftskrise ließ die Ausfuhren um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen, wie der chinesische Zoll berichtete. Die Importe gaben sogar um 21,3 Prozent nach, was als Zeichen für einen weiteren Exportrückgang in den kommenden Monaten gewertet wurde, da viele Teile und Materialien für Waren „Made in China“ vorher nach China importiert werden. dpa

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