Wirtschaft : NACHRICHTEN

SPD-Fraktion: Koalition einig über Begrenzung von Managergehältern

Köln/Düsseldorf - Die große Koalition hat sich auf zentrale Punkte zur Begrenzung von Managergehältern verständigt. „Es herrscht Einvernehmen mit der Union, das Aktiengesetz entsprechend zu ändern“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Joachim Poß dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Vorstandschefs sollen demnach erfolgsabhängige Vergütungen wie Aktienbezugsrechte erst nach einer Haltefrist von vier Jahren wahrnehmen können, um das langfristige Interesse des Managements an einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung zu stärken. Die Festsetzung der Vorstandsbezüge solle zudem künftig vom gesamten Aufsichtsrat vorgenommen und dürfe nicht mehr an Ausschüsse delegiert werden. AFP

US-Börsenaufsicht ermittelt

gegen Computerkonzern Apple

New York - Die US-Börsenaufsicht SEC prüft offenbar, ob Apple angemessen über die Gesundheitsprobleme von Konzernchef Steve Jobs informiert hat. Das „Wall Street Journal“ und die Finanzagentur Bloomberg berichteten am Mittwoch von der Untersuchung unter Berufung auf informierte Personen. Jobs hatte vergangene Woche angekündigt, eine Auszeit bis Ende Juni zur Behandlung einer Hormonstörung zu nehmen. Angesichts der monatelangen Spekulationen um Jobs’ Gesundheit hatten Anleger und Branchenbeobachter wiederholt nach ausführlicheren Informationen verlangt. Sie verweisen darauf, dass Jobs als treibende Kraft hinter den Erfolgen von Apple gilt. dpa

Betrug an Geldautomaten nimmt massiv zu

Wiesbaden - Der Betrug durch manipulierte Geldautomaten hat im vergangenen Jahr drastisch zugenommen. Wie das Bundeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wurden deutschlandweit 809 verschiedene Geldautomaten manipuliert und damit 77 Prozent mehr als 2007. Damit setzte sich ein seit 2001 anhaltender krimineller Trend fort. Durch den Einsatz gefälschter Bankkarten, auf die Betrüger erschlichene Kartendaten übertragen, entstand laut BKA ein Schaden in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro. Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern waren laut BKA am stärksten betroffen.AFP

Nach BASF plant auch

Wacker Chemie Kurzarbeit

München - Nach dem Chemieriesen BASF will auch der Wacker-Chemie-Konzern viele Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. „Auch wir spüren die Auswirkungen der Rezession“, sagte ein Firmensprecher. Geplant sei Kurzarbeit sowohl im Halbleitergeschäft als auch in der Chemiesparte. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, lasse sich derzeit noch nicht sagen. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 15 000 Menschen, davon rund 10 000 am größten Standort Burghausen in Oberbayern. dpa

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