Wirtschaft : NACHRICHTEN

Nokia will Mitarbeiter-Mails kontrollieren dürfen

Helsinki - Der Handyhersteller Nokia hat von Finnlands Regierung Überwachungsrechte für alle E-Mails eigener Mitarbeiter verlangt und andernfalls mit dem Abzug des Unternehmens gedroht. Das berichtete die größte finnische Zeitung „Helsingin Sanomat“ am Sonntag unter Berufung auf politische Kreise. Die Regierung von Ministerpräsident Matti Vanhanen habe mit Blick auf den möglicherweise drohenden Verlust von 16 000 Arbeitsplätzen die gewünschte Gesetzesinitiative eingeleitet. Auslöser für die Initiative ist dem Bericht zufolge ein Verrat von Konstruktionsgeheimnissen per Mail an einen chinesischen Konkurrenten. dpa

Telekommunikationsbranche

im Kanzleramt

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Telekommunikationsbranche an diesem Dienstag auf einen schnellen Internet-Breitbandausbau in Deutschland einschwören. Dazu habe die Kanzlerin etwa ein Dutzend Branchenvertreter ins Kanzleramt geladen, berichtet die Zeitung „Die Welt“. Demnach sind unter anderem Telekom-Chef René Obermann, Vodafone-Chef Fritz Joussen und die Spitzen der Verbände Bitkom und VATM geladen. Mit dem zweiten Konjunkturpaket will die Bundesregierung auch einen schnellen Ausbau der Breitbandversorgung erreichen. dpa

Pharmakonzern GlaxoSmithKline

will 6000 Stellen streichen

London - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline will einem Zeitungsbericht zufolge rund 6000 Stellen streichen. Wie der „Sunday Telegraph" berichtete, soll der Arbeitsplatzabbau am Donnerstag zusammen mit den Umsatzzahlen bekanntgegeben werden. In Deutschland beschäftigt GlaxoSmithKline nach eigenen Angaben 3200 Menschen, weltweit sind es 100 000. rtr

Zoll beschlagnahmt auf Messe

6000 gefälschte Büroartikel

Frankfurt/Main - Der deutsche Zoll hat am ersten Tag der Frankfurter Konsumgütermesse Paperwold knapp 6000 gefälschte Büroartikel beschlagnahmt. Wie das Hauptzollamt Darmstadt am Sonntag mitteilte, stammten die am Sonnabend sichergestellten Stifte, Aktenordner, Scheren und Aktenvernichter vor allem aus China. dpa

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