Wirtschaft : NACHRICHTEN

Münchener Rück verdient Milliarden

München - Die Münchener Rück ist dank ihrer traditionell vorsichtigen Geschäftspolitik mit vergleichsweise wenigen Schrammen durch das Jahr 2008 gekommen. Der weltgrößte Rückversicherer verdiente vergangenes Jahr 1,5 Milliarden Euro. Damit schrumpfte der Gewinn wegen Abschreibungen auf Aktien um fast zwei Drittel. Der Konzern schüttet dennoch unverändert 5,50 Euro je Aktie als Dividende aus. Das Unternehmen sei ausreichend mit Kapital ausgestattet und habe weiterhin Spielraum für Aktienrückkäufe, sagte der Finanzchef. rtr

Deichmann expandiert und stellt ein

Düsseldorf - Europas größter Schuheinzelhändler Deichmann will seine Expansion fortsetzen und 400 Mitarbeiter neu einstellen. Firmenchef Heinrich Deichmann kündigte für 2009 Investitionen von 165 Millionen Euro an, die unter anderem in die Eröffnung von 284 Filialen fließen sollen. Das sei die größte Expansion in der 96-jährigen Firmengeschichte, sagte Deichmann. Allein in Deutschland sehe er noch ein Potenzial für 300 Läden. Er sei zuversichtlich, dass die Kunden in der Krise ein Preis-Leistungs-Verhältnis zu schätzen wissen. rtr

Electrolux streicht 4000 Stellen

Stockholm - Der schwedische Hausgeräte-Konzern Electrolux ist zum Jahresabschluss in die roten Zahlen gerutscht und will 4000 Stellen streichen. Wie der Marktführer bei Küchengeräten mitteilte, brachte der Nachfrageeinbruch im vierten Quartal 2008 einen Verlust von 474 Millionen Kronen (44,2 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Electrolux knapp 1,13 Milliarden Kronen verdient. Für 2008 soll keine Dividende gezahlt und für 2009 sollen die Löhne eingefroren werden. dpa

Strauss Innovation schließt Filialen

Langenfeld - Eine weitere Warenhaus- Kette kämpft mit Problemen: Der Einrichtungs- und Textildiscounter Strauss Innovation will aus Kostengründen Filialen schließen und Stellen streichen. Von den knapp 100 Filialen in Deutschland stünden bis zu fünf unrentable Läden auf dem Prüfstand, teilte das Unternehmen mit. Die Standorte wollte ein Sprecher nicht nennen. Von den 1400 Vollzeitstellen sollen 235 gestrichen werden. AFP

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