Wirtschaft : NACHRICHTEN

Neue Vorwürfe gegen Mehdorn

Berlin - In der Daten-Affäre bei der Bahn haben Mitarbeiter neue Vorwürfe gegen Konzernchef Hartmut Mehdorn erhoben. Der Bahnchef habe von den umstrittenen Aufträgen zum Datenabgleich gewusst, zitieren „Frankfurter Rundschau“ und „Welt am Sonntag“ aus einem Brief von Mitarbeitern der Konzernrevision an Verkehrspolitiker des Bundestags. Demnach werfen die Mitarbeiter dem Chef der Konzernrevision zudem vor, die Überprüfung der Daten in Einzelfällen gestoppt zu haben, wenn ranghohe Verantwortliche des Konzerns ins Visier geraten seien. Die Bahn erklärte, das Schreiben sei anonym, Verdächtigungen daher „unredlich“. AFP

Steinbrück fordert Verzicht

Berlin - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die deutschen Unternehmen aufgefordert, dieses Jahr auf Dividendenzahlungen zu verzichten und mögliche Gewinne stattdessen in den Erhalt von Arbeitsplätzen zu investieren. „Unternehmen haben in dieser Krise eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten“, sagte Steinbrück der „Bild am Sonntag“. „Sie sollten – wenn sie 2009 überhaupt Gewinne machen – diese nicht als Dividenden ausschütten, sondern in erster Linie nutzen, um ihre Unternehmen zu stabilisieren.“ dpa

Eine Million wollen Abwrackprämie

Bonn - Die Zahl der Autokäufer, die die Abwrackprämie von 2500 Euro nutzen wollen, übersteigt voraussichtlich deutlich die 1,5 Milliarden Euro, die die Bundesregierung für 600 000 Neuwagenkäufer zur Verfügung stellt. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes unter Führerscheinbesitzern, die „Auto Motor und Sport“ vorliegt, wollen drei Prozent der Befragten die Prämie auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Umgerechnet entspricht das rund einer Million Kunden. dpa

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