Wirtschaft : NACHRICHTEN

ROLLS-ROYCE

Hohe Verluste und viele Aufträge

Der Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls- Royce hat 2008 einen Verlust von umgerechnet 1,34 Milliarden Pfund (1,48 Milliarden Euro) verzeichnet, nach einem Gewinn von 606 Millionen Pfund im Vorjahr. Grund seien Buchverluste aus Währungssicherungsgeschäften in Höhe von 2,5 Milliarden Pfund, die durch den Fall des Pfunds gegenüber Euro und Dollar entstanden seien, erklärte Rolls-Royce in London. Der Umsatz dagegen stieg 2008 um 22 Prozent auf 9,1 Milliarden Pfund. Auch die Auftragslage der Firma, die ein Werk bei Dahlewitz in Berlin betreibt, ist gut: Das Ordervolumen stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 55,5 Milliarden Pfund. AP

COCA-COLA

Gute Geschäfte in Übersee

Dank starker Wachstumsraten in China, Indien und Osteuropa hat die Rezession Coca-Cola bislang nicht so stark getroffen wie erwartet. Der US-Getränkekonzern vermeldete für das vergangene Vierteljahr einen Gewinnrückgang um knapp 20 Prozent auf 995 Millionen Dollar. Der Umsatz ging wegen des stärkeren Dollars um drei Prozent auf 7,13 Milliarden Dollar zurück, obwohl der Konzern vier Prozent mehr Getränke verkaufte.rtr

EPIGENOMICS

Fünf Millionen Euro frisches Kapital

Die Berliner Biotechfirma Epigenomics hat im Zuge einer Kapitalerhöhung gut fünf Millionen Euro eingenommen. Mit dem Geld soll unter anderem die Entwicklung eines molekularbiologischen Tests zur Früherkennung von Darmkrebs vorangebracht werden, teilte Epigenomics am Donnerstag in Berlin mit. Die 2,67 Millionen neuen Aktien wurden von der Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Medtech sowie von der britischen Investmentfirma Abingworth erworben. BB Medtech verdoppelt damit seinen Anteil an Epigenomics auf 14,9 Prozent. rtr

DEUTSCHE BAHN

Zentralisierung am Main

Die Deutsche Bahn will die Zahl ihrer 16 Bürostandorte in Frankfurt am Main reduzieren. Dazu prüfe man verschiedene Optionen, sagte ein Bahn-Sprecher am Donnerstag. Ob dazu auch ein Kauf der bisherigen Dresdner-Bank-Zentrale gehöre, wollte er nicht sagen. Das Vorgehen sei ähnlich wie in Berlin, wo der Konzern in Zukunft nur noch drei Standorte unterhalten wolle – am Potsdamer Platz, am Nordbahnhof sowie in den Bügelbauten des Hauptbahnhofs ab 2010. Ein Umzug der Bahn-Zentrale an den Main stehe nicht zur Debatte, hieß es. brö

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