Wirtschaft : NACHRICHTEN

Deutsche Bahn steigert Umsatz

Berlin - Die Deutsche Bahn sieht sich auf Wachstumskurs. Vorstandschef Hartmut Mehdorn hat den Umsatz für 2008 in einem Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“ auf 35 Milliarden Euro beziffert. Das entspräche einen Zuwachs von knapp zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzern will seine Jahresbilanz Ende März veröffentlichen. Den Gewinn für das vorige Jahr habe der Bahn-Chef mit 2,7 Milliarden Euro angegeben, aber offen gelassen, ob dies der Betriebsgewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) oder der Reingewinn sei. Ein Bahn-Sprecher wollte die von Mehdorn genannten Zahlen nicht erläutern. rtr

BASF baut weltweit Stellen ab

Frankfurt am Main - Der Chemiekonzern BASF will der anhaltenden Wirtschaftskrise mit einem weltweiten Stellenabbau begegnen. „Zweckoptimismus wäre nicht aufrichtig“, sagte Konzernchef Jürgen Hambrecht dem Nachrichtenmagazin „Focus“. In vielen Bereichen seien die Lager noch nicht leer, deshalb rechne er mit einem weiteren Abschwung. An Stellenabbau gehe kein Weg vorbei. „Wir gehen mit Augenmaß und langfristiger Perspektive vor. Wir haben kein Interesse, heute Talente vor die Tür zu setzen, die wir morgen dringend brauchen“, sagte er. rtr

Internet per Handy boomt

Berlin - Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird laut einer Prognose des Branchenverbands Bitkom in diesem Jahr in Deutschland um acht Prozent wachsen. Das Volumen von dann 5,5 Milliarden Euro entspreche einem Viertel des Gesamtmarkts im Mobilfunk, teilte Bitkom am Sonntag mit. Zum Jahreswechsel gab es demnach knapp 16 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. Insgesamt wurden 107,4 Millionen Handy- Anschlüsse registriert. dpa

Britische Bank streicht 20 000 Jobs

London - Die angeschlagene britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) will bis zu 20 000 Jobs streichen. Das Vorhaben sei Teil eines Sparprogramms, berichtete die „Sunday Times“. Die Bank, die zu 68 Prozent dem Staat gehört, ziehe sich unter anderem aus Rumänien und der Slowakei zurück. Die Bank kommentierte den Bericht nicht. dpa

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