Wirtschaft : NACHRICHTEN

Universeller Handy-Adapter bis 2012

Barcelona - Die weltweit führenden Handyproduzenten haben sich auf die Herstellung eines einheitlichen Ladegeräts für alle Mobiltelefone geeinigt. Bis zum Jahr 2012 soll die Mehrheit der Handys mit einem solchen universellen Adapter funktionieren, wie die Industrievereinigung GSM Association (GSMA) am Dienstag mitteilte. Bei den Modellen von 17 Herstellern – unter ihnen Nokia, Motorola und Samsung – soll der Strom demnach über einen Mini-USB-Stecker übertragen werden. Nach GSMA-Angaben wird das neue Ladegerät außerdem weniger Energie verbrauchen. AP

Neuer Anlage-Skandal in den USA

Houston/New York - Nach dem Madoff-Skandal ist die US-Börsenaufsicht SEC offenbar einem weiteren Milliardenbetrug auf der Spur. Die Behörde warf am Dienstag dem Milliardär Allen Stanford und drei seiner Unternehmen „massiven anhaltenden“ Betrug vor. Dabei gehe es um ein mehrere Milliarden Dollar schweres Investment-Modell, teilte die SEC mit. Im Zentrum steht demnach ein Zertifikate-Programm im Umfang von acht Milliarden Dollar. Stanford habe die Zertifikate verkauft, indem er höhere Renditen versprochen habe, als sie von traditionellen Banken auf derartige Papiere gezahlt würden, hieß es. rtr

Commerzbank macht Verlust

Frankfurt am Main- Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr unter dem Strich einen minimalen Verlust geschrieben. „Die Bank hat aber fast an der Null-Linie gekratzt“, erfuhr das „Handelsblatt“ aus Finanzkreisen. Vor Steuern sei der Fehlbetrag deutlich höher ausgefallen. Ein Steuerertrag habe den Verlust aber weitgehend aufgefangen. Damit schneidet die Bank schlechter ab als von vielen Analysten erwartet. Die Commerzbank lehnte eine Stellungnahme ab. Das Institut will am heutigen Mittwoch die Geschäftszahlen für 2008 vorlegen. HB

Ölabkommen von Russland und China

Moskau/Peking - Russland beliefert China für einen Rekordkredit von 25 Milliarden Dollar (19,7 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2030 mit Erdöl. Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichneten beide Seiten in Peking das größte Energie-Kreditabkommen in der russischen Geschichte, wie die Agentur Interfax meldete. China soll sich Medienberichten zufolge den Zugriff auf insgesamt 300 Millionen Tonnen Öl gesichert haben. dpa

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