Wirtschaft : NACHRICHTEN

AP

Bürgschaft für VW-Bank

Frankfurt am Main - Als erste Autobank hat die VW-Bank staatliche Hilfe bekommen. Man erhalte Garantien über zwei Milliarden Euro aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin), teilte die Bank mit. Nach Informationen des „Manager-Magazins“ hat auch der Opel-Autofinanzierer GMAC Staatsbürgschaften in Höhe von rund fünf Milliarden Euro beantragt. Eine GMAC-Sprecherin wollte die genannte Summe nicht bestätigen, erklärte aber, dass man derzeit ernsthaft die Möglichkeiten zur Verbesserung der Refinanzierung prüfe. dpa

US-Notenbank optimistisch

Washington - Nach einem scharfen Konjunktureinbruch 2009 erwartet die US-Notenbank Federal Reserve bereits in den kommenden beiden Jahren wieder ein solides Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt. Für 2011 rechnen die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed mit einem kräftigen Plus zwischen 3,8 und fünf Prozent, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokoll des Gremiums. Für 2010 prognostiziert die Notenbank ein Wachstum von 2,5 bis 3,3 Prozent. dpa

Nur jeder Zweite will bis 67 arbeiten

Berlin - Nur jeder zweite Beschäftigte glaubt, dass er seinen Job unter den derzeitigen Bedingungen bis zum regulären Rentenalter ausüben kann. Das geht aus einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor. Der DGB hatte 6835 repräsentativ ausgewählte Beschäftigte gefragt. Die Gewerkschaften IG Metall und NGG forderten die Rücknahme der Rente mit 67. Allein mit den 100 Milliarden Euro, die die angeschlagene Bank Hypo Real Estate von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt bekommen habe, könne man 20 Jahre lang die Rente schon ab 65 finanzieren. hah

Schrottprämie für alte Uhren

Berlin - Der Berliner Uhrenhersteller Askania bietet Käufern eines neuen Modells eine „Abwrackprämie“ von 150 Euro an. Der Kunde muss seine alte batteriebetriebene Uhr abgeben, die umweltgerecht entsorgt wird. Man habe sich von der staatlichen Auto-Schrottprämie inspirieren lassen, sagte Askania-Produktionsleiter Markus Maier. „Wir möchten damit in der Wirtschaftskrise ein positives Zeichen setzen.“ Askania-Uhren kosten zwischen 800 und 4500 Euro. avi

Playboy Enterprises macht Verlust

Chicago - Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin „Playboy“ gerät bei der Sanierung immer tiefer ins Minus. Die hohen Kosten für den Konzernumbau sowie die Werbeflaute bescherten Playboy Enterprises im Schlussquartal 2008 einen Verlust von 146 Millionen Dollar nach einem fast ausgeglichenen Ergebnis ein Jahr zuvor. Der Umsatz lag bei 70 Millionen Dollar (56 Millionen Euro). dpa

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