Wirtschaft : NACHRICHTEN

Kredite für Rumänien und Serbien

Bukarest - Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union greifen dem krisengeschüttelten Rumänien mit rund 20 Milliarden Euro unter die Arme. Nach Ungarn und Lettland ist das südosteuropäische Land das dritte EU-Mitglied, das ein solches Hilfspaket erhält. Das Geld solle Rumänien helfen, die Folgen der Krise zu bewältigen, so ein IWF-Vertreter. Auch Serbien sicherte sich beim IWF einen Kredit von drei Milliarden Dollar, teilte die Regierung des Landes am Mittwoch mit. rtr

Mehr Aufträge für US-Industrie

Washington - Die US-Industrie hat im Februar überraschend zum ersten Mal seit sieben Monaten mehr Aufträge für langlebige Güter eingesammelt. Insgesamt stieg der Auftragseingang um 3,4 Prozent auf 165,6 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem erneuten Rückgang um zwei Prozent gerechnet. rtr

Bund nimmt mehr Kredite auf

Berlin - Finanzkrise und Rezession zwingen den Bund zu einer deutlich höheren Kreditaufnahme als bislang geplant. So werde der zusätzliche Kreditbedarf gedeckt, der durch den Nachtragshaushalt und den neu geschaffenen Investitions- und Tilgungsfonds entstanden sei, teilte die mit dem Schuldenmanagement des Bundes beauftragte Finanzagentur mit. Insgesamt würden im zweiten Halbjahr 23 Milliarden Euro mehr am Markt aufgenommen als bislang geplant.rtr

IKB-Gutachten sollen geheim bleiben

Düsseldorf - Die Sonderprüfung bei der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB zur Aufdeckung möglicher Pflichtverletzungen früherer Vorstände und Aufsichtsräte wird kurz vor dem Abschluss abgebrochen. Dies setzte der IKB-Mehrheitsaktionär Lone Star mit seiner Stimmenmehrheit von mehr als 90 Prozent der Aktien auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Mittwoch durch. Das Aktionärstreffen mit einer turbulenten Debatte dauerte zwölf Stunden. Aktionäre kritisierten den Abbruch der Prüfung, die bereits ein Jahr läuft. Lone Star habe nach Ansicht von Aktionärsschützern Angst vor Klagen. dpa

Gehalt von Mehdorn gesunken

Berlin - Das Gehalt des Bahnchefs ist nach Informationen der „Bild“-Zeitung im vergangenen Jahr um ein Drittel gesunken. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn habe 1,94 Millionen Euro kassiert, wie das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar ab und verwies auf die Vorlage der Jahresbilanz 2008 am Montag. Mehdorn hatte 2007 laut Geschäftsbericht 750 000 Euro fix und 2,22 Millionen Euro variabel verdient. Als Begründung für den deutlichen Rückgang hieß es, die internen Ziele der Bahn seien nicht voll erreicht worden. dpa

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