Wirtschaft : NACHRICHTEN

IBB-Chef Puchta tritt ab

Berlin - Der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank Berlin, Dieter Puchta, verlässt das Institut. Er habe Wirtschaftssenator Harald Wolf, der dem Verwaltungsrat vorsteht, mitgeteilt, dass er für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stehe, erklärte Puchta. Zuvor hatte es Spekulationen über sein Ausscheiden gegeben. Puchta habe die IBB „erfolgreich in die Unabhängigkeit geführt und sie zu einer wirklichen Wirtschaftsförderbank entwickelt“, sagte Wolf. Über die Nachfolge werde zügig entschieden. avi

Geithner will Finanzfirmen bändigen

Washington - Mit radikalen Reformen will US-Finanzminister Timothy Geithner an den Finanzmärkten Amerikas aufräumen. „Es geht nicht um Reparaturen am Rande, sondern um neue Spielregeln“, sagte der Minister am Donnerstag bei der Vorstellung neuer Pläne zur Regulierung der Finanzindustrie vor einem Kongressausschuss. Er schlug einen „Super-Regulierer“ vor, der künftig Risiken für das gesamte Finanzsystem im Blick haben und notfalls eingreifen soll. Geithner will gemeinsam mit Präsident Barack Obama auf dem G-20-Gipfel in London Anfang April um Unterstützung für die Pläne werben. Hedge-Fonds, Private-Equity-Firmen und Risiko-Kapitalgesellschaften sollen sich nach dem Willen Geithners künftig von einer bestimmten Größe an bei der US-Börsenaufsicht SEC registrieren lassen und ihre Bücher öffnen. Derivate und andere risikoreiche Finanzinstrumente wie Credit Default Swaps – eine Art Kreditversicherungen – sollen erstmals reguliert werden. Bislang unterliegen in den Vereinigten Staaten nur Geschäftsbanken einer strengen Aufsicht. Das Finanzsystem der USA habe in der Krise „auf fundamentale Art und Weise versagt“, sagte Geithner. Es sei eine „umfassende Reform“ nötig. Ziel seien sehr viel höhere Standards bei Offenheit, Transparenz, Verständlichkeit im gesamten Finanzsystem. rtr

Millionenförderung für Elektroautos

Berlin - Für die Entwicklung leistungsfähiger Batterien für Elektrofahrzeuge investiert das Bundesforschungsministerium 60 Millionen Euro. Ein entsprechendes Programm startete Ministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag. Ziel sei es, Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation bis 2015 zur Marktreife zu bringen. Industrievertreter haben für diese Grundlagenforschung sogar Investitionen von rund 360 Millionen Euro zugesagt. nes

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