Wirtschaft : NACHRICHTEN

Microsoft zahlt Millionenstrafe

Bonn/Hamburg - Das Bundeskartellamt hat gegen Microsoft wegen Einflussnahme auf einen Software-Verkaufspreis ein Bußgeld von neun Millionen Euro verhängt. Die Microsoft Deutschland GmbH habe in wettbewerbswidriger Weise auf den Wiederverkaufspreis des Softwarepakets „Office Home & Student 2007“ Einfluss genommen, begründete die Behörde am Mittwoch in Bonn den Schritt. Microsoft hat sich zur Zahlung des Bußgeldes bereit erklärt. dpa

Zahl der Insolvenzen sinkt

Berlin - Trotz der schwersten Rezession seit Gründung der Bundesrepublik ist die Zahl der Insolvenzen zum Jahresauftakt zurückgegangen. Allerdings waren für den Rückgang vor allem weniger Zahlungsunfähigkeiten von Verbrauchern verantwortlich, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank um 12,8 Prozent, während die Firmeninsolvenzen mit einem Minus von lediglich 0,1 Prozent stagnierten. Noch im Dezember war die Zahl der Firmenpleiten um 13 Prozent nach oben gesprungen. rtr

Tui-Aktionär will Aufsichtsrat stürzen

Hannover  - Der norwegische Tui-Großaktionär John Fredriksen will nach „Handelsblatt“-Angaben die Abwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Krumnow durchsetzen. Der Reeder wolle dies bei der Hauptversammlung des Tourismuskonzerns am 13. Mai vorschlagen. An Krumnows Stelle wolle Fredriksen selbst in den Aufsichtsrat einziehen. TUI AG]dpa

Staat soll schneller zahlen

Brüssel - Bei öffentlichen Aufträgen in der EU sollen Firmen künftig nicht mehr lange auf ihr Geld warten müssen. Die EU-Kommission will dazu eine Richtlinie gegen Zahlungsverzug verschärfen, wie Industriekommissar Günter Verheugen am Mittwoch in Brüssel erklärte. Staatliche Stellen sollen nach dem Vorschlag spätestens 30 Tage nach Rechnungsstellung bezahlen. Bisher konnten sie längere Zahlungsziele vereinbaren. Die Behörden seien beim Bezahlen nachlässiger als die Privatwirtschaft, sagte Verheugen. Durchschnittlich müssten Firmen 65 Tage auf ihr Geld warten.rtr

Deutsche trinken 148 Liter Kaffee

Hamburg - Die Deutschen trinken wieder mehr Kaffee. Vor allem der Markt für Espresso, Einzelportionen und Bio-Kaffee sei im vergangenen Jahr deutlich gewachsen, teilte der Deutsche Kaffeeverband am Mittwoch in Hamburg mit. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum betrug im vergangenen Jahr 148 Liter – zwei Liter mehr als im Vorjahr. Der Durchschnittspreis für 500 Gramm Röstkaffee lag mit 3,84 Euro um rund zwei Prozent über dem Vorjahrespreis.dpa

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