Wirtschaft : NACHRICHTEN

Athener Justiz ermittelt in MAN-AffäreAthen - Der mutmaßliche Bestechungsskandal beim Lkw-Bauer MAN beschäftigt jetzt auch die griechische Justiz. Die Athener Staatsanwaltschaft will klären, ob bei der Vergabe von griechischen Staatsaufträgen an MAN illegale Provisionen gezahlt wurden. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen legte am Wochenende der frühere Verkehrsminister Christos Verelis sein Parlamentsmandat nieder. In seine Amtszeit fällt eine Großbestellung bei MAN. Verelis weist jede Schuld von sich. Unterdessen berichtet der „Spiegel“, dass sich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in Deutschland auch gegen ein derzeitiges MAN-Vorstandsmitglied richten. öhl/dpa

Ratiopharm-Verkauf beginnt im Mai

Ulm - Rund vier Monate nach dem Tod des Milliardärs Adolf Merckle soll einem Bericht zufolge der Verkauf seiner Pharmafirma Ratiopharm starten. Schon in der kommenden Woche werde eine Bank mit dem Verkauf des Generikaherstellers Ratiopharm beauftragt, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Zu den Kandidaten zählten unter anderem Sal. Oppenheim, die Royal Bank of Scotland und die Deutsche Bank. An einer Übernahme des Unternehmens seien mehrere Pharmahersteller und zwei Finanzinvestoren interessiert. Dagegen stocke der Verkauf des Mehrheitsanteils am Zementhersteller Heidelberg-Cement. dpa

Zugeständnisse an US-Banken

London  - US-Banken müssen einem Bericht zufolge ihr Finanzpolster möglicherweise doch nicht so weit erhöhen, wie in den staatlichen Stresstests gefordert wurde. Die Regierung habe den Banken versichert, dass sie weniger als die verlangten 75 Milliarden Dollar Kapital bereitstellten müssen, falls ihre Erträge in den kommenden sechs Monaten die Schätzungen der Regulierungsbehörden übertreffen. Das berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf Banken wie Wells Fargo. Das bedeutet, dass die betroffenen Banken nicht so viel Kapital aus der Ausgabe neuer Aktien oder anderweitig aufbringen müssen. dpa

IG Bau will Schlichter anrufen

Frankfurt am Main - Der Tarifstreit im deutschen Bauhauptgewerbe läuft auf eine Schlichtung zu. Nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen wird der Vorstand der IG Bau am Montag in Berlin die Verhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Branche für gescheitert erklären. In drei Runden hatten die Arbeitgeber kein Angebot zum Entgelt vorgelegt, sondern wollten zunächst über die Struktur der Löhne verhandeln. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben