Wirtschaft : NACHRICHTEN

Treuhandgesellschaft für Qimonda?

Dresden - Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will einen neuen Anlauf zur Rettung des insolventen Speicherchip- Herstellers Qimonda unternehmen. Nachdem die Bundesregierung die Überführung von Opel in eine Treuhandgesellschaft plane, könne dies auch in Sachsen ein Weg für die Rettung von Qimonda sein, sagte Tillich der „Dresdner Morgenpost“. „Was für die einen gilt, muss grundsätzlich auch für uns gelten.“ Tillich sagte, er habe Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) gebeten, mit dem Insolvenzverwalter Jaffé eine adäquate Lösung für Qimonda zu erarbeiten. dpa

Industrie stößt weniger CO2 aus

Brüssel - Deutschlands Industrie hat 2008 etwas weniger Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen als ein Jahr zuvor. Die Emissionen gingen um knapp drei Prozent auf gut 473 Millionen Tonnen zurück, wie die EU-Kommission mitteilte. Die europaweiten Industrieemissionen sanken in etwa vergleichbar auf zwei Milliarden Tonnen. Zu den Gründen zählen für die Kommission hohen Preise für die Verschmutzungszertifikate, die die Industriebetriebe in der EU für den CO2-Ausstoß benötigen. Gegen Ende 2008 habe sich zudem die Krise ausgewirkt. dpa

US-Verbrauchervertrauen steigt

New York - Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes hat sich überraschend stark gebessert. Der entsprechende Index der Agentur Reuters und der Universität Michigan stieg im Mai nach vorläufigen Berechnungen vom Freitag auf 67,9 Punkte von 65,1 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten mit 67,0 Punkten gerechnet. Die Verbraucher zeigten sich zunehmend zuversichtlich, dass sich die Rezession ihrem Ende nähere, hieß es. rtr

Einigung im Streit um Hormonfleisch

Genf - Ein seit 13 Jahren andauernder Streit zwischen der EU und den USA über die Einfuhr von Hormonrindfleisch nach Europa steht nach US-Angaben vor der Lösung. Ein Abkommen sei „zu 99 Prozent erreicht“, sagte US-Handelsvertreter Ron Kirk. Brüssel vertritt die Ansicht, dass mit Wachstumshormonen behandeltes Rindfleisch gesundheitsgefährdend sei, und hat deshalb ein Einfuhrverbot verhängt. Washington verweist darauf, dass die Welthandelsorganisation (WTO) mehrfach entschieden habe, das Einfuhrverbot sei wegen mangelnder wissenschaftlicher Beweise illegal. APWERK DRESDEN]

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