Wirtschaft : NACHRICHTEN

Air Berlin weitet Verlust aus

Berlin - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im ersten Quartal ihren Umsatz gesteigert, ist aber tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Konzernumsatz sei in den ersten drei Monaten um 1,2 Prozent auf 661,2 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Vorjahresniveau sei trotz der ungünstigen Branchenkonjunktur und dem Fehlen des für Air Berlin wichtigen Osterreise-Verkehrs leicht übertroffen worden. Aufgrund höherer Aufwendungen für Kerosin sei das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Leasingaufwand auf 27,1 (Vorjahr: 40,3) Millionen Euro gesunken. Der Nettoverlust betrage 88,4 (minus 59,6) Millionen Euro.rtr

Keine Kündigungen bei Schaeffler

Herzogenaurach - Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler will bis Mitte 2010 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Voraussetzung sei die Einsparung von 250 Millionen Euro Personalkosten. Eine entsprechende Vereinbarung habe das Unternehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat getroffen, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Mit der Installierung eines Aufsichtsrats werde zugleich eine Unternehmensmitbestimmung eingeführt.dpa

Fusionsgespräche verschoben

Düsseldorf/Essen - Die Handelskonzerne Metro und Arcandor haben ein für diese Woche angesetztes Treffen für Fusionsgespräche ihrer Kaufhäuser Karstadt und Kaufhof verschoben. Erst will sich Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick um die dringend benötigte Staatshilfe für Arcandor kümmern. „Herr Eick muss am Donnerstag vor dem Bürgschaftsausschuss aussagen, deswegen ist ein für Mittwoch vereinbartes Treffen mit Metro verschoben worden“, sagte Arcandor-Sprecher Gerd Koslowski am Dienstag. „Für uns geht es jetzt erst mal um die Sicherung unserer Existenz.“dpa

Sozialplan darf Jüngere bevorzugen

Erfurt - Ein Sozialplan darf Regelungen enthalten, die ältere Beschäftigte schlechterstellen als jüngere Kollegen. Damit könnten soziale Ungleichheiten abgemildert werden, entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt. Die Erfahrung zeige, „dass rentennahe Jahrgänge durch den Verlust des Arbeitsplatzes regelmäßig geringere Nachteile erleiden als jüngere Arbeitnehmer“, heißt es in der Begründung (1 AZR 198/08). dpa

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