Wirtschaft : NACHRICHTEN

Noch 488 000 Abwrackprämien

Eschborn - Vier Monate nach Einführung der Abwrackprämie ist der vorgesehene Fördertopf zu drei Vierteln aufgebraucht. Bislang seien rund 1,51 Millionen Anträge und Reservierungen für den Umweltbonus eingegangen, teilte das für die Vergabe der Mittel zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn mit. Demnach können noch rund 488 000 Autokäufer ihre Anträge für die Prämie in Höhe von 2500 Euro für die Verschrottung ihres Altautos einreichen. Die Abwrackprämie kann seit Ende Januar beantragt werden. Sie ist Teil des zweiten Konjunkturpaketes der Bundesregierung. AFP

Mehr Firmen insolvent

Hamburg - Die Wirtschaftskrise setzt deutsche Unternehmen zunehmend unter Druck. Im ersten Quartal 2009 meldeten nach einer Analyse der Wirtschaftsauskunftei Bürgel insgesamt 6765 Unternehmen Insolvenz an. Im Vergleich zum vierten Quartal 2008 bedeute das einen Anstieg um 11,3 Prozent, teilte Bürgel in Hamburg mit. In Berlin meldeten demnach 310 und in Brandenburg 180 Firmen Insolvenz an. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Firmen je Bundesland gingen Unternehmen aus Bremen am häufigsten pleite, nämlich 32 je 10 000 Firmen, gefolgt von Sachsen-Anhalt (29) und Schleswig-Holstein (28). Die wenigsten Firmeninsolvenzen wurden aus Hamburg und Bayern mit jeweils 13 Fällen je 10 000 Unternehmen gemeldet. dpa

Fraport erwartet Erholung in 2010

Frankfurt am Main - Nach dem Einbruch der Passagierzahlen zum Jahresauftakt geht der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport davon aus, dass sich die Lage kommendes Jahr bessert. „Wir rechnen damit, dass ab 2010 ein nachhaltiger Erholungstrend einsetzt, der dann weltweit wieder wachsende Luftverkehrszahlen bringen wird“, sagte Fraport-Vorstandschef Wilhelm Bender auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Im ersten Quartal war die Zahl der Passagiere in Frankfurt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10,9 Prozent auf knapp elf Millionen gesunken. dpa

Doppelte Haushaltsführung leichter

München - Der Bundesfinanzhof (BFH) hat Steuervergünstigungen für eine doppelte Haushaltsführung mit zwei Urteilen erleichtert. Danach liegt eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung auch dann vor, wenn der Steuerpflichtige die Familienwohnung aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort wegverlegt und dann von einer Zweitwohnung am Arbeitsort aus seiner bisherigen Beschäftigung nachgeht. In solchen Fällen habe der BFH bisher eine doppelte Haushaltsführung verneint und somit seine bisherige Rechtsprechung geändert, teilte das oberste deutsche Steuergericht am Mittwoch mit (Aktenz.: VI R 23/07 und VI R 58/06). dpa

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