Wirtschaft : NACHRICHTEN

Handygespräche werden billiger

Luxemburg - Rechtzeitig zur Ferienzeit werden Handy-Gespräche und SMS- Nachrichten im EU-Ausland billiger. Vom 1. Juli an dürfen Anrufe vom Handy maximal 43 Cent pro Minute kosten, statt wie bislang 46 Cent. Die Kosten für angenommene Gespräche werden von 22 auf 19 Cent gesenkt. Die EU-Verbraucherminister beschlossen dies am Montag in Luxemburg. Der Schritt kommt nicht überraschend, denn schon im April hatte das EU-Parlament dem Kompromiss zugestimmt. Von Juli 2010 an gelten die Höchsttarife von 39 Cent für Anrufe und 15 Cent für angenommene Gespräche. Ein Jahr später sind es 35 Cent beziehungsweise 11 Cent. Auch die Preise für SMS-Textnachrichten und Datenübertragungen sollen sinken. dpa

Obama plant zehn Großprojekte

Washington - US-Präsident Barack Obama drückt bei der Umsetzung des milliardenschweren Konjunkturpakets aufs Tempo. In den nächsten 100 Tagen werde er zehn Großprojekte auf den Weg bringen, die aus dem Paket finanziert würden, erklärte Obama am Montag in Washington. Dadurch würden 600 000 Arbeitsplätze neu geschaffen oder erhalten. „Wir haben noch einen langen Weg bis zur Erholung der Konjunktur vor uns“, sagte er. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Langsam, aber sicher, werden wir für eine Kehrtwende der Wirtschaft sorgen.“ Jüngsten Statistiken zufolge ist die Arbeitslosenrate in der größten Volkswirtschaft der Welt im Mai auf 9,4 Prozent gestiegen. Das Tempo des Stellenabbaus verlangsamte sich zuletzt aber. rtr

Conti-Schaeffler-Fusion zieht sich hin

Hamburg - Die Verhandlungen über eine Fusion der beiden hoch verschuldeten Automobilzulieferer Continental und Schaeffler werden sich Bankenkreisen zufolge voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen hinziehen. Insbesondere über die Ausgestaltung der geplanten Entschuldung von Schaeffler sei noch nicht entschieden, sagten am Montag mehrere Personen mit Kenntnis der Beratungen. Demnach sind sowohl eine Umtauschanleihe in Conti-Aktien als auch andere Formen der Umwandlung von Schulden in Unternehmensanteile denkbar. rtr

Bund hält 90 Prozent an HRE

München - Eine Woche nach der turbulenten Hauptversammlung der Hypo Real Estate (HRE) ist die Bank mehrheitlich in Staatsbesitz. Über den Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin kontrolliere der Staat nun 90 Prozent der HRE-Aktien, teilte der Immobilienfinanzierer am Montag mit. Der Soffin hat gut 986 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung übernommen, die der Bund am vergangenen Dienstag auf dem außerordentlichen Aktionärstreffen durchgesetzt hatte. Die übrigen Aktionäre waren vom Bezug der Aktien ausgeschlossen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben