Wirtschaft : NACHRICHTEN

EU kümmert sich um Milchbauern

Brüssel - Angesichts des Verfalls der Milchpreise will die Europäische Union die Lage der notleidenden Bauern eingehend prüfen. Die Staats- und Regierungschefs wollten die EU-Kommission am Freitag laut Entwurf der Gipfelerklärung auffordern, innerhalb von zwei Monaten eine Marktanalyse für Milch und Milchprodukte vorzulegen. Damit setzte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel durch. Am Rande des EU-Gipfels hatten am Donnerstag hunderte Milchbauern demonstriert. Der Verfall der Milchpreise ist am Montag auch Thema beim Treffen der EU-Agrarminister in Luxemburg. AFP

Jährliche Berichte über gute Führung

Berlin - Zum Stand der guten Unternehmensführung („Corporate Governance“) bei deutschen Konzernen will die zuständige Kommission der Bundesregierung künftig einen jährlichen Bericht vorlegen. Das kündigte der Vorsitzende der Kommission, Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller, am Freitag in Berlin an. Das Expertengremium begrüßte einen Vorschlag von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD), sich jährlich zum Gedankenaustausch mit der Regierung zu treffen. Damit könne die Kommission die Bundesregierung intensiver und sichtbarer beraten, sagte Müller. Der Bundestag hatte am Donnerstag ein umfangreiches Gesetzespaket zur Managervergütung beschlossen. Es sieht unter anderem Einschränkungen bei Bonuszahlungen vor. dpa

Deutschland liegt bei DSL zurück

New York - Deutschland liegt bei der Versorgung mit schnellen Internet-Anschlüssen einer Studie zufolge hinter vielen anderen Industriestaaten. Mit einer Abdeckung von 58 Prozent der Haushalte belege die Bundesrepublik im Ländervergleich nur Platz 22, teilte das US-Marktforschungsinstitut Strategy Analytics mit. Vor allem im Osten und auf dem Land gebe es Defizite. Platz eins im Ranking nimmt Südkorea mit einer Versorgung von 95 Prozent der Haushalte ein. AFP

Ölpreis über 71 Dollar

Singapur - Die Ölpreise haben sich an den Weltmärkten am Freitag deutlich über der Marke von 71 US-Dollar gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate zur Auslieferung im Juli kostete 71,50 Dollar und damit 13 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für die in Europa gehandelte Nordseesorte Brent zur August-Lieferung stieg um 14 Cent auf 71,20 Dollar. dpa

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