Wirtschaft : NACHRICHTEN

Milchprodukte werden noch billiger

Berlin - Der Handel hat die Preise für Milch und Milchprodukte erneut deutlich gesenkt. Seit Donnerstag gibt es bei mehreren Discountern beispielsweise Käse um bis zu 14 Cent und Joghurt um 7 Cent günstiger. Die Milchbauern klagen seit Monaten über Niedrigpreise. Das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisierte die Preissenkung scharf. „Für mich machen sich die Discounter zu Totengräbern der deutschen Milchbauern“, sagte der Parlamentarische Agrarstaatssekretär Gerd Müller (CSU). Der Einzelhandel verweist dagegen stets auf den Markt und den scharfen Wettbewerb.dpa

Bahngewerkschaften bleiben hart

Frankfurt am Main - Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA haben Forderungen der Deutschen Bahn AG nach tariflichen Einschnitten wegen der Wirtschaftskrise zurückgewiesen. „Für Verhandlungen, bestehende Tarifverträge nach unten zu verändern, stehen wir nicht zur Verfügung“, erklärten die Gewerkschaftsvorsitzenden Alexander Kirchner und Klaus-Dieter Hommel. Der Arbeitgeberverband Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister, der für die Bahn verhandelt, hatte gefordert, die für 1. Januar 2010 vereinbarte Entgelterhöhung von zwei Prozent zu verschieben. AP

Mörtelbranche muss zahlen

Bonn - Geldbußen von insgesamt knapp 40 Millionen Euro hat das Bundeskartellamt gegen mehrere Unternehmen der Mörtelbranche verhängt. Neun Firmen werde vorgeworfen, sich an Absprachen über gesonderte Gebühren zur Aufstellung für Trockenmörtel-Silos beteiligt zu haben, teilte das Amt mit. Während der Jahre 2004 und 2005 hätten sich die Beteiligten in diversen Abstimmungen darauf geeinigt, ab 2006 für das Aufstellen von Trockenmörtel-Silos über die eigentlichen Mörtelkosten hinaus eine gesonderte Silostellgebühr zu erheben. Gegen die Bußgeldbescheide kann noch Einspruch erhoben werden.dpa

High-Tech-Geräte fressen Strom

Berlin - High-Tech-Geräte verbrauchen in Deutschland bereits mehr als ein Zehntel des gesamten Stroms. Im Jahr 2007 benötigten Computer, Fernseher und andere Geräte 55 Milliarden Kilowattstunden, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Das sind 10,5 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs und einer Studie mehrerer Institute zufolge mehr als im weltweiten Durchschnitt. Den Großteil dieses Stroms verbrauchten demnach private Haushalte: Sie standen für 60 Prozent des Energiebedarfs für die sogenannte Informations- und Kommunikationstechnologie. AFP

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