Wirtschaft : NACHRICHTEN

PC-Hersteller wollen Googles Chrome

Mountain View - Vier der fünf größten PC-Hersteller wollen Geräte mit dem neuen Google-Betriebssystem Chrome OS auf den Markt bringen. HewlettPackard, Acer, Lenovo und Toshiba zählten zu den Partnern, gab der Internetkonzern bekannt. Der zweitgrößte PC-Hersteller Dell wurde nicht genannt. Google betonte, dass die Software kostenlos sei. Das am Dienstag angekündigte Betriebssystem zielt vor allem auf Internet-Nutzer ab. Erste Geräte kommen nach Angaben von Google in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 auf den Markt. dpa

Siemens profitiert von Fußball-WM

München - Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika 2010 bringt Siemens Aufträge im Wert von rund einer Milliarde Euro. Rund 80 Prozent der Aufträge entfielen auf den Ausbau der Energieinfrastruktur, wie der Technologiekonzern mitteilte. Siemens habe neue Kraftwerke errichtet. Zudem liefert der Konzern Produkte für das Management des öffentlichen Nahverkehrs sowie für die medizinische Versorgung. AP

Lufthansa-Passagierzahlen sinken Frankfurt am Main - Die Passagierzahlen gingen bei Lufthansa im Juni um 2,8 Prozent auf 6,17 Millionen zurück, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der an den Sitzkilometern gemessene Absatz schrumpfte sogar um 5,2 Prozent. Die Flugzeuge waren nur noch zu 78,4 (Juni 2008: 81,1) Prozent ausgelastet. Das Luftfracht-Geschäft ging noch stärker zurück: Die Lufthansa transportierte 15,9 Prozent weniger Fracht und Post als vor einem Jahr.rtr

Italien kehrt zur Atomenergie zurück Rom - Der Ausstieg aus dem Atomausstieg ist in Italien besiegelt. Nach der Abgeordnetenkammer billigte nun auch der Senat in letzter Lesung die Vorlage zum Neubau von Kernkraftwerken. Über das Gesetz wurde im Parlament monatelang hart gerungen. Die Italiener hatten sich 1987 in einem Referendum für den Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte sich lange für eine Aufhebung dieser Entscheidung starkgemacht.AP

EuGH stärkt Rechte von Fluggästen

Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof hat es Flugpassagieren erleichtert, nach der Annullierung eines Fluges ihre Rechte geltend zu machen. Sie könnten am Ort des Abflugs oder der Landung klagen, urteilte der EuGH (Az: C-204/08). Der Kläger hatte bei der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic einen Flug gebucht. Eine halbe Stunde vor dem Start wurden die Passagiere informiert, der Flug falle aus. Vor dem für den Münchner Flughafen zuständigen Amtsgericht forderte er eine Ausgleichszahlung von 250 Euro. Air Baltic meinte, er müsse am Sitz der Fluggesellschaft in Riga klagen. AFP

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